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Ein „pflegeleichter Jahrgang“ verlässt das Nabburger Gymnasium

Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium.

Die Jahrgangsbesten des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums in Nabburg verlassen die Schule voller Stolz. foto: xih
Die Jahrgangsbesten des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums in Nabburg verlassen die Schule voller Stolz. foto: xih

Neben den Reifezeugnissen bekamen die 87 Abiturienten des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums in Nabburg auch viele gute Wünsche mit auf den Weg. Besonderen Respekt verdienten die vier Absolventen mit der Traumnote 1,0: Ramona Paulus, Anna Bauer, Berit Haas und Lukas Schlosser. Oberstudiendirektor Christian Schwab wünschte den Absolventen etwas, „das nicht im bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetz steht“: Mut. Diese Kompetenz tauche nirgendwo unter den Lernzielen auf. Der Schulleiter wünschte den Jugendlichen die Zivilcourage, sich für den Schutz der Umwelt, für Menschenwürde und soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Dies erfordere Wertebewusstsein, eigenständiges Denken, charakterliche Stärke und Durchsetzungsvermögen. Der Oberstudiendirektor appellierte an die jungen Leute, „Mut zur Emanzipation“ zu zeigen, einen selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Weg zu gehen und bei einem Scheitern auch die Verantwortung dafür zu übernehmen. Schülersprecherin Anna Bauer schätzt an dieser Schule die Vielfalt des Angebots und erinnerte an die Austauschprogramme, Ausflüge und Praktika. Besonders im Gedächtnis bleibe die Abiturfahrt nach Barcelona und Nizza. Oberstufenkoordinator Christian Huber erlebte „einen pflegeleichten Jahrgang“ und versicherte: „Solche Schüler betreut man gerne“. Oberstudiendirektor Christian Schwab, musikalischer Leiter Stefan Schindler und Oberstufen-Koordinator Christian Huber verabschiedeten sich von den Schülern mit dem Lied der österreichischen Popgruppe „STS“: „Kommt die Zeit, wosd an Plotz suachst…“. Bürgermeister Armin Schärtl blickte 40 Jahre zurück, als er selbst an der Schule das Abitur gemacht habe. Für MdL Franz Schindler ist das Abiturzeugnis „kein Freifahrtschein für ein gelingendes Leben“, sondern erst der Einstieg. Elternbeiratsvorsitzende Johanna Baumann nahm Bezug zum Titel der Abiturzeitung „Abikropolis“ und stellte fest: „Die Götter verlassen den Nabburger Bildungshügel“. Der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch gratulierte den Absolventen zum Erreichen der „höchsten Bildungsstufe“. Er ermunterte sie, auf dem Weg durch das Leben eigene Fußspuren zu hinterlassen. Eine Ehrung erhielten Schülersprecher Andreas Reis sowie die Schulsanitäter Sara Auburger, Iris Lehner, Katharina Kulzer und Lena Reindlmeier. Auszeichnungen für besondere Leistungen in Physik gab es für Theresa Hösl, Anna Bauer und Lukas Schlosser, in Mathematik für Benedikt Fröhlich und in Chemie für Ramona Paulus. Den Abiturientenpreis „Chemie“ der Firma NABU-Oberflächentechnik bekam Ramona Paulus. Die goldene Ehrennadel des Deutschen Altphilologen-Verbandes durfte sich Julia Forster anstecken lassen. Die Bigband des Gymnasiums begleitete die Abiturfeier musikalisch. (xih)

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