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Unterhaltung

„Ein schöner Tag“ im Saal

Die Sitzweil der KAB hatte ein Programm mit 20 Punkten. Die Lieder gingen den Senioren schnell in die Tanzbeine.
Von Josef Schiessl

Mit Flöte, Trompete, Horn, Schifferklavier, Bass und Gitarre sorgten die „Falkenberger Zoiglmusikanten“ für Stimmung.  Foto: Josef Schiessl
Mit Flöte, Trompete, Horn, Schifferklavier, Bass und Gitarre sorgten die „Falkenberger Zoiglmusikanten“ für Stimmung. Foto: Josef Schiessl

Schwarzenfeld.Musikalisch stimmungsvoll, mal heiter, mal besinnlich war die Mischung, mit der die Sitzweil der Gruppe Senioren-aktiv im KAB-Kreisverband zum Volltreffer wurde.

Mit den Worten „I gfrei mi narrisch“ eröffnete Vorsitzender Fridolin Gans den Nachmittag in den Schwarzenfelder Miesbergstubn, als er in den voll besetzten Saal blickte. Er begrüßte die Mitglieder aus den Ortsverbänden der KAB-Familie der Region, den Stullner Seniorenkreis und hieß die Ehrengäste willkommen. Landratsstellvertreter Jakob Scharf fand es super, dass die KAB mit dieser Sitzweil eine Tradition pflege, und lobte die Aktivitäten der KAB. Viel Spaß und Unterhaltung wünschten auch der ehemalige Vorsitzende Franz Pointl sowie OB Andreas Feller aus Schwandorf und der Schwarzenfelder Bürgermeister Manfred Rodde. „Ich habe es in meiner zu Ende gehenden Amtszeit doch noch geschafft, einmal dabei zu sein“, freute sich Rodde und steuerte einen Obolus bei.

Die Sitzweil

  • Teilnehmer:

    Mit den Falkenberger Zoigl-Musikanten, dem Dachelhofener Dreigesang, dem Schwarzenfelder Gesangsduo und dem Humoristen Walter Buttler erlebten die Besucher drei stimmungsvolle Stunden, garniert mit Kaffee und Kuchen.

  • Ehrengäste:

    Besonders wurden unter anderem Altlandrat Hans Schuierer und die langjährige Seniorenbeauftragte Martha Berr aus Nabburg begrüßt. (sss)

„Wir wollen mit unserer traditionellen Sitzweil unseren Senioren und Gästen etwas bieten“, so Fridolin Gans. Er hatte angesichts eines Programms mit 20 Punkten nicht zu viel versprochen. „Er ist der Antreiber, wir sind die Nacharbeiter“, so ein Mitglied des Sachausschusses, die er vorstellte und die gute Zusammenarbeit hervorhob.

„Die drei von der letzten Bank“: Der Dachelhofener Dreigesang“ mit feinen Tönen. Foto: Josef Schiessl
„Die drei von der letzten Bank“: Der Dachelhofener Dreigesang“ mit feinen Tönen. Foto: Josef Schiessl

Mit den „Falkenberger Zoiglmusikanten“ war ein guter Griff gelungen. Das Quintett begeisterte mit schmissigen Melodien, seine schwungvollen Tanzlieder mit Evergreens gingen den Senioren schnell in die Tanzbeine. „Den Zoigl, den jeder mag, den saffa mia“ bekundeten sie, und mit ihrem stimmungsvollen Paradestück „Ein schöner Tag“ kam Stimmung in den Saal. Der „Dachelhofener Dreigesang“ erfreute mit einem reichen Schatz lustigen volkstümlichen Liedern und Couplets. Mit feinen ihren Tönen sangen sie sich mit „Die drei von der letzten Bank“, „Pfarraköchin“, „Bäurin hot Katz verlorn“, „Betracht ich den Himmel“ oder „Früher woarn halt ganz andere Zeitn“ in die Herzen ihres Publikums. „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ wusste Walter Buttler. Der Wackersdorfer strapazierte die Lachmuskeln mit seinen Witzen und mit G’schichtln des Münchners Helmut Zöpfl „Der Kanarienvogel“ oder „Späte Lust“. Mit volkstümlichen und nachdenklichen Beiträgen, begleitet am E-Klavier, bereicherte das Gesangsduo Koch/Kochherr den Nachmittag mit. „Wisst’s wou mei Hoamat is?“, „Elternliebe“, „Bajazzo“ und das „Miesberglied“ rundeten den gelungenen Nachmittag ab, der mit der gemeinsam gesungenen „Bayernhymne“ ausklang. Die Spenden der Besucher werden für soziale Zwecke zur Verfügung gestellt. Bei der KAB-Reise nach Berlin vom 15 bis 17. November sind noch Plätze frei, informierte Fridolin Gans.

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