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Wackersdorf.

Ein Stück Geschichte mit neuem Leben erfüllt

Moderne Büros in historischen Mauern: Das ehemalige BBI-Verwaltungsgebäude ist jetzt ein Dienstleistungszentrum.

Von Alfred Jäger (l.), Bürgermeister von Wackersdorf, und Geschäftsleitendem Beamten Josef Hottner (r.) erfuhr der neue Besitzer Kurt Seifert (Mitte) viel über die Geschichte der Gebäude. Foto: Bayer

von kathrin bayer

Innen DSL 16000-Leitung, außen alter Naturstein: Die Räume im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Bayerischen Braunkohlenindustrie (BBI) sind jetzt fertig renoviert und auf dem modernsten Stand. Karl Seifert ist seit Ende 2007 der Besitzer: Er hat das Haupt- und Nebenhaus von Karl Althammer gekauft.

Seifert stammt aus Cham und lebt dort auch. Trotzdem hat er sich für den Standort Wackersdorf entschieden. „Ich habe das Gebäude gesehen und mich sofort verliebt“, sagt er und schwärmt vom alten Gemäuer und den historischen Zimmern. Die Infrastruktur mit direkter Anbindung an B85 und Autobahn machten ihm die Entscheidung aber auch leicht.

Die gute Verkehrsanbindung und kostenlose Parkplätze wissen wohl auch seine Mieter zu schätzen: Von den zwölf Einheiten im Gebäude sind nur noch drei Büros frei. Das, und die damit verbundenen Synergieeffekte, freuen wiederum natürlich Seifert: „Ich brauche den Kontakt zu anderen Menschen. Ich bin ein Netzwerker.“ Er ist selbst bald mit einem Büro im Dienstleistungszentrum vertreten: als Geschäftsführer der Landes-Vermögensplanung GmbH.

Trotz aktueller Wirtschaftskrise bereut Seifert den Kauf des mächtigen Gemäuers nicht – im Gegenteil: „In dieser wirtschaftlich schweren Zeit ist die Investition in eine Immobilie ja gut, das hat mir die Entscheidung nicht schwer gemacht. Immobilien gehören zur Vorsorge. Sie sind als Sachwertanlage inflationsgeschützt und unabhängig von Trends.“

Ein sechsstelliger Betrag ist mittlerweile in die Modernisierung der Gebäude geflossen. Wie viel Geld genau er in das Dienstleistungszentrum investiert hat, will Seifert nicht sagen. Auf jeden Fall seien es „sehr, sehr viel Zeit und Energie“ gewesen.

Alfred Jäger, der Bürgermeister von Wackersdorf, freut sich natürlich über das Dienstleistungszentrum in seinem Ort: „Jetzt müssen wir nur noch Erfolg damit haben.“ Seifert zumindest scheint davon überzeugt: Der alte und sehr große Tresor der BBI steht mittlerweile in seinem zukünftigen Büro.

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