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Kriminalität

Einbrecher sorgen für Schrecken

Dreimal schlugen Ganoven in den letzten Tagen in Teublitz zu. In einem Fall wurden sie gestört, konnten aber türmen.

In Teublitz waren Einbrecher unterwegs. Die Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit. Foto: Rumpenhorst/dpa
In Teublitz waren Einbrecher unterwegs. Die Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit. Foto: Rumpenhorst/dpa

TEUBLITZ.Böse Überraschung für die Bewohner eines Hauses in der Wiesenstraße. Als sie am Dreikönigstag gegen 18.30 Uhr zurückkehrten, mussten sie feststellen, dass zwei Ganoven eingedrungen waren. Die Diebe waren noch aktiv, doch als sie bemerkten, dass sie entdeckt worden waren, sprangen sie durch ein geöffnetes Fenster ins Freie und flohen unerkannt in Richtung Frankengraben und Eselweihergebiet.

Allerdings hatten sie vorher bereits Schmuck und Uhren im Wert von mindestens 4000 Euro eingesackt. Der Sachschaden, der durch den Einbruch entstanden ist, beläuft sich auf weitere 400 Euro, heißt es im Bericht des Polizeipräsidiums. Die beiden männlichen Tatverdächtigen sollen 30 bis 40 Jahre alt und zirka 175 cm groß sein. Sie werden als slawischer/osteuropäischer Typ beschrieben.

Bargeld und eine Uhr erbeuteten bislang ebenfalls Unbekannte am Nachmittag des gleichen Tages, zwischen 16:30 und 18:45 Uhr, aus einem Wohnhaus in der Hans-Böckler-Straße. Auch hier verursachten die Täter durch Gewaltanwendung am Gebäude einen Schaden von rund 400 Euro. Der Wert des Diebesguts liegt bei einem mittleren dreistelligen Eurobetrag.

Wohl ohne Beute verließen die Unbekannten ein Wohnhaus Am Herrnberg, in das sie zwischen Weihnachten und Heilig Drei König eingedrungen sind. In allen drei Fällen hat die Kriminalpolizei Amberg die Ermittlungen übernommen. Sie bittet unter Rufnummer (09621) 890-0 um sachdienliche Hinweise – und die Bürger insgesamt um erhöhte Wachsamkeit. Auffällig ist, dass die Ganoven in Teublitz nicht nur die Dunkelheit nutzten, sondern es gezielt auf Anwesen abgesehen hatten, die einen verlassenen Eindruck machten. Mindestens eine Geschädigte hatte am 6. Januar das Weihnachtskonzert in St. Vitus besucht. (ht)

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