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Politik

Eindeutiges Votum für Andreas Feller

Die Schwandorfer CSU kürt den Amtsinhaber erneut zum OB-Kandidaten. 65 Delegierte votierten mit Ja, vier mit Nein.
Von Rudolf Hirsch

Die CSU schlägt Amtsinhaber Andreas Feller (Zweiter von rechts) erneut als OB-Kandidaten vor. Er kann mit der Unterstützung seiner Stellvertreterin Martina Englhardt-Kopf (rechts), von Landrat Thomas Ebeling und des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Andreas Wopperer (von links), rechnen. Blumen gab es für Ehefrau Susanne Feller (Mitte). Foto: xih
Die CSU schlägt Amtsinhaber Andreas Feller (Zweiter von rechts) erneut als OB-Kandidaten vor. Er kann mit der Unterstützung seiner Stellvertreterin Martina Englhardt-Kopf (rechts), von Landrat Thomas Ebeling und des CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Andreas Wopperer (von links), rechnen. Blumen gab es für Ehefrau Susanne Feller (Mitte). Foto: xih

Schwandorf. „Der Anfang ist gemacht“, sagte CSU-Vorsitzende Martina Englhardt-Kopf bei der Nominierungsversammlung am Donnerstag im Restaurant des Tierzuchtzentrums. Symbolisch überreichte sie dem frisch gekürten OB-Kandidaten Andreas Feller und den Vorsitzenden der Ortsverbände „Arbeitshandschuhe“ und schwörte die Parteifreunde auf den Kommunalwahlkampf ein.

Kein Gegenkandidat, keine kritischen Fragen: Die 70 Delegierten der Ortsverbände zeigten Geschlossenheit. Die Sprecher der Arbeitsgemeinschaften traten ans Mikrofon und zählten die Verdienste des Oberbürgermeisters in den vergangenen fünf Jahren auf. Der Vorsitzenden der Frauenunion, Sonja Dietl, ist die Barrierefreiheit in der Innenstadt wichtig, und sie erkennt bei der Gründung der kommunalen Musikschule die Handschrift des Rathauschefs. Der Schwandorfer JU-Vorsitzende Benedikt Riedl befürwortet den Schuldenabbau und lobt „die klugen Investitionen“ der Stadt. Jonas Rester, Vorsitzender der Jungen Union Klardorf, stellte die Entwicklung des Stadtparkes heraus, der sich unter Andreas Feller zu einem Event-Standort mit Open-Air-Kino, Gartentagen und Street-Food-Festen entwickelt habe.

Europawahlen

  • Kandidat:

    Der 31-jährige Jurist Christian Doleschal ist Bezirksvorsitzender der Jungen Union und kandidiert bei den Europawahlen auf Platz fünf der CSU-Landesliste. Sein Ziel ist die Stärkung der bayerisch-böhmischen Grenzregion im Herzen Europas.

  • Bewerber:

    Bei der Delegiertenversammlung warb auch der 22-jährige Student Christoph Götz um Unterstützung bei der Europawahl..

Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Neukirchen, Johann Schmid, würdigte den Einsatz des Oberbürgermeisters beim Breitbandausbau. Er stellte fest: „95 Prozent der Haushalte haben inzwischen einen schnellen Internetanschluss“.

Ein Freund der Feuerwehren

Thomas Fenzl von der CSU Dachelhofen sieht in Andreas Feller einen „Förderer des Ehrenamtes und einen Freund der Feuerwehren“. Unter der Regie von Andreas Feller entstehe in den Stadtteilen bezahlbarer Wohnraum für Familien, machte der Klardorfer CSU-Vorsitzende Thomas Schmid deutlich. Für die Schwandorfer CSU-Chefin Martina Englhardt-Kopf ist es wichtig, „dass ausreichend Betreuungsplätze für Kinder entstehen und dass die Schulen eine gute Ausstattung bekommen“.

Kommunalwahl

Der große Unbekannte von der SPD

Ein knappes Jahr vor der Oberbürgermeisterwahl 2020 rätselt noch ganz Schwandorf. Die ersten Kandidaten stehen bereits fest.

Auch Landrat Thomas Ebeling leistete Hilfestellung, hob den „hohen Beliebtheitsgrad des amtierenden Oberbürgermeisters in der Bevölkerung“ hervor und bescheinigte dem Schwandorfer Rathauschef: „Er packt die wichtigen Themen an“. An die Delegierten appellierte der Landrat, mit einem eindeutigen Votum ein Signal für den bevorstehenden Wahlkampf zu setzen.

CSU-Fraktionsvorsitzender Andreas Wopperer bescheinigte dem Oberbürgermeister, die Planungen für die Friedrich-Ebert-Straße vorangetrieben zu haben, mit den Jahresempfängen das Gemeinschaftsgefühl in der Bevölkerung zu stärken, bei den Sommertouren den Kontakt zu den Menschen in der Ortsteilen zu suchen und die Verwaltung zu einem bürgerfreundlichen sowie lösungs- und sachorientierten Dienstleister ausgebaut zu haben.

„Ich habe Respekt vor diesem Amt“, versicherte der Rathauschef. Er blickte auf „fünf spannende Jahre zurück“. Andreas Feller sieht in der Standorttreue der Firmen, in der sparsamen Haushaltsführung und im Fleiß der Bevölkerung den Grund dafür, „dass Schwandorf so gut dasteht“.

Industrie und Gewerbe stärken

Der Oberbürgermeister möchte den Industrie- und Gewerbstandort weiter stärken und ausbauen. Respekt und Achtung bringt Andreas Feller den vielen Ehrenamtlichen in der Stadt entgegen. Großen Wert legt er auf den Bildungs- und Betreuungsbereich. Die Suche nach neuen Standorten für die Musikschule und den Jugendtreff sowie die Gestaltung des Schmidt-Bräu-Geländes seien Herausforderungen für die Zukunft. Doch der Oberbürgermeister zeigte sich optimistisch, denn: „Wir haben noch alles, was wir angepackt haben, zur Zufriedenheit erledigt“. Dies werde auch bei der Friedrich-Ebert-Straße so sein, ist Feller überzeugt. Ohne einen Namen zu nennen, meinte er damit die Ruinen und Schandflecken in der Einkaufsmeile der Stadt, „die kein Dauerzustand bleiben dürfen“. (xih)

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