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Eine neue Messstelle sichert die Reinheit des Grundwassers auf Dauer

Bohren für die neue Grundwassermessstelle.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 20000 Euro, informierte Bürgermeister Heinz Karg bei einem Ortstermin. Die Stadtwerke haben die Firma Brunnen und Bohren aus Haßfurt mit der Errichtung beauftragt. SWB-Vorstand Friedrich Gluth sagte, die drei Brunnen, aus denen das Grundwasser in das Versorgungsnetz eingespeist werde, lägen im Raffa. Das Wasser entspreche ohne Einschränkungen den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Im Zustrombereich der Versorgungsbrunnen liege die ehemalige Hausmülldeponie. Theoretisch könnte es sein, dass auf lange Sicht daraus Auswaschungen erfolgten, die zu einer Beeinträchtigung der Wasserqualität führen könnten. Auch wenn es derzeit keinerlei Ansatzpunkte dafür gebe, hätten die Regierung der Oberpfalz und das Wasserwirtschaftsamt Weiden mit Nachdruck darauf gedrängt, dass eine Grundwassermessstelle errichtet werde. Nur so sei nach Ansicht der Fachbehörden gewährleistet, dass eine Grundwasserbelastung dauerhaft ausgeschlossen sei, oder rechtzeitig notwendige Schritte zur Verhinderung von Auswaschungen eingeleitet werden könnten.

Für die fachliche Durchführung der Arbeiten haben die SWB das Sachverständigenbüro für Grundwasser Dr. Prösl eingeschaltet, das seit vielen Jahren die Stadt und die SWB bei allen Fragen der Wasserversorgung berät. Der Standort für die Grundwassermessstelle wurde in Absprache zwischen dem Sachverständigenbüro und dem WWA festgelegt. Bei der Ausschreibung der Arbeiten hat die Fachfirma Brunnen und Bohren aus Haßfurt das kostengünstigste Angebot abgegeben und den Auftrag erhalten. Deren Mitarbeiter André Krämer und Peter Pfister sind damit beschäftigt, die Bohrung niederzubringen.

Dipl-Geologin Evl Anders, die als Beauftragte des Büros Dr. Prösl für die Durchführung des Projektes verantwortlich zeichnet, teilte mit, dass die Arbeiten bislang problemlos abgewickelt werden konnten. Die derzeitige Bohrtiefe, so Anders, liege bei rund 18 Metern, als Bodenmaterialien seien bisher Sand und Ton angetroffen worden. Eine wasserführende Schicht sei ebenfalls bereits erschlossen. Die endgültige Tiefe der Grundwassermessstelle liege bei etwa 30 bis 35 Metern. Nach Ansicht von Anders dürften die Arbeiten einen Zeitaufwand von etwa eineinhalb Wochen erfordern.

Karg zeigte sich erfreut, dass die Arbeiten bislang komplikationslos abgewickelt werden konnten. „Es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Kommune, für die Bevölkerung gutes und sauberes Wasser zur Verfügung zu stellen, weshalb es für die SWB eine Selbstverständlichkeit war, diesen von den Fachbehörden geforderten Schritt zur Errichtung der Grundwassermessstelle zu machen.“

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