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Region Schwandorf
Samstag, 23. Juni 2018 16° 4

Kultur

Eine Reise durch bluesige Klangwelten

Im Schwandorfer Kulturfelsenkeller interpretierten „Muddy What“ Songs bekannter Größen und brachten Farbe in die Unterwelt.
Von Ingrid Hirsch

Ina Spang (Mandoline), Hubert Hofherr (Mundharmonika) und Fabian Spang (Gitarre, von links) gaben vor bunter Deko ein Gastspiel im Felsenkeller. Foto: xih
Ina Spang (Mandoline), Hubert Hofherr (Mundharmonika) und Fabian Spang (Gitarre, von links) gaben vor bunter Deko ein Gastspiel im Felsenkeller. Foto: xih

Schwandorf.„Muddy What?“ liebt die Wurzeln des Blues, macht ihn aber ein bisschen jünger und verleiht ihm „Funky-Akzente“. Bei ihrem Auftritt am Samstag im gut besetzten Kulturfelsenkeller interpretierten Ina und Fabian Spang sowie Hubert Hofherr Songs von bekannten Größen wie Son House, Muddy Waters, Jimi Hendrix und Bob Dylan. Der Name der Band ist angelehnt an den amerikanischen Bluessänger Muddy Waters.

Egal, ob Blues-Traditionals, Eigenkompositionen, Funksounds oder Balladen – auf der Bühne entstehen bluesige Klangwelten mit kraftvollen Stimmen, energiegeladenen Solostücken und gefühlvollen Harmonien. Die Besucher klatschten begeistert mit und ließen sich von der Dynamik des Bühnenspiels fesseln. Ohne starre Abläufe entwickelte das Trio immer wieder neue, raffinierte Klangwelten.

„Inga Spang, Hubert Hofherr und ich. Wir sind Muddy What?“

Fabian Spang, Gesang und Gitarre

Dabei zerfließen die Grenzen zwischen altem Material von Blues-Größen wie etwa Muddy Waters und den Eigenkompositionen der Band. Weil ihre Musik nicht in eine bestimmte Schublade passt, versammelt sich bei den Konzerten der Band ein bunt gemischtes Publikum, vom jungen Indie-Hörer bis zum Blues-Liebhaber der älteren Generation. So war es auch beim Gastspiel am Samstag im Felsenkeller.

Seit Januar 2018 tourt die Münchner Band mit ihrem neuen Album quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Mit Gone From Mississippi ist es ihnen gelungen, eine lebendige Momentaufnahme ihres traumwandlerischen Zusammenspiels in höchst facettenreichen Kompositionen und Interpretationen festzuhalten.

Während Bluesharp-Spieler Hubert Hofherr für die regelmäßigen Felsenkeller-Besucher kein Unbekannter war, traten Ina und Fabian Spang zum ersten Mal in Schwandorf auf. Für Konzertveranstalter Werner Robold gab es eine Überraschung: Das Trio brachte die bunte Deko für den Abend selber mit und damit Farbe in die Schwandorfer Unterwelt.

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