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Feuerwehr

„Eine schlagkräftige Wehr“

Einsätze im technischen Hilfsdienst führen die Statistik an. Im Rathaus ist künftig Wolfgang Weiß für die FF zuständig.
Von Josef Schaller

Bei der Jahreshauptversammlung der FF Burglengenfeld wurden zahlreiche aktive Mitglieder geehrt. Fünf erhielten für ihren langjährigen aktiven Einsatz staatliche Ehrenabzeichen.  Foto: Josef Schaller
Bei der Jahreshauptversammlung der FF Burglengenfeld wurden zahlreiche aktive Mitglieder geehrt. Fünf erhielten für ihren langjährigen aktiven Einsatz staatliche Ehrenabzeichen. Foto: Josef Schaller

Burglengenfeld.Auch heuer standen wieder zahlreiche Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Burglengenfeld, die traditionsgemäß wieder im Gasthof „Zu den Drei Kronen“ abgehalten wurde. Fünf aktive Mitglieder erhielten staatliche Ehrenabzeichen in Gold und Silber. Mit insgesamt 8700 Einsatzstunden bei 175 Einsätzen und 105 Übungen waren die Aktiven auch 2019 wieder stark gefordert.

Nicht mehr die klassischen Brandeinsätze, sondern Hilfeleistungseinsätze stünden inzwischen bei den Feuerwehren im Vordergrund ihrer Einsatztätigkeit, wie Kommandant Christoph Wasser betonte. Die Zahl der Verkehrsunfälle, insbesondere mit eingeschlossenen oder eingeklemmten Personen habe in den letzten Jahren stark zugenommen.

83 Aktive für Feuerwehrdienst

Ohne ausreichende Zahl an Übungen, bei denen das Erlernte vertieft werde, hätten diese Einsätze nicht so schnell und zuverlässig abgearbeitet werden können. 87 Mal war die FF Burglengenfeld im Jahr 2019 zu Einsätzen im technischen Hilfsdienst ausgerückt. 30 Mal wurden die Aktiven zu Brandeinsätzen gerufen. Von den insgesamt 899 Mitgliedern stehen 83 für den aktiven Feuerwehrdienst zur Verfügung. Die Jugendfeuerwehr stellt eine Personalstärke von elf Mitgliedern, davon sechs Mädchen.

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Die Auslieferung der neuen Drehleiter werde vermutlich im April oder Mai diesen Jahres erfolgen, wie Christoph Wasser betonte. 2019 war ein neuer Mannschaftstransportwagen (VW T 6) angeschafft worden. Bei den Kosten von 76 000 Euro habe sich der Feuerwehrverein mit 26 000 Euro beteiligt, so der Vorsitzende Markus Liegl, der sich bei der Stadt und Gerhard Schneeberger nicht nur in diesem Fall für Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedankte. Sie sei immer von gegenseitigem Vertrauen, Ehrlichkeit und Offenheit geprägt gewesen, so Liegl. Schneeberger wurde für seine Verdienste für das Löschwesen die Ehrennadel in Silber überreicht. Künftig wird sich nach einer Umorganisation im Rathaus Wolfgang Weiß um die Belange der Feuerwehren kümmern.

Lob für Feuerwehrbedarfsplan

Bürgermeister Thomas Gesche lobte den Feuerwehrbedarfsplan. „Damit ist etwas Wichtiges geschaffen worden.“ Jetzt sei es wesentlich einfacher, den Bedarf der Feuerwehren zu erkennen. Er wolle sich dafür einsetzen, den interkommunalen Feuerwehrstandort, der spätestens bis 2030 geschaffen und mit Personal der drei Städte bestückt werden soll, schon früher zu schaffen und nannte als Vorgabe das Jahr 2021. Die Burglengenfelder Feuerwehr bezeichnete das Stadtoberhaupt als „absolut schlagkräftig und kompetent“ und sagte auch weiterhin seine volle Unterstützung zu.

Kreisbrandinspektor Thomas Schmitt nannte die Burglengenfelder Feuerwehr einen „wichtigen Faktor im Brandschutz des Landkreises“.

Ehrungen

  • Staatlich:

    Goldenes Feuerwehrabzeichen (40 Jahre): Alfred Schindler, Silbernes (25 Jahre): Thomas Götz, Thomas Weigert, Markus Liegl, Thomas Bruckschlegel

  • FF Burglengenfeld

    35 Jahre aktiver Dienst: Hubert Glaubitz, 30 Jahre: Michael Prehn, Werner Brey, 20 Jahre: Bernhard Schmid, 15 Jahre: Peter Niedermeier, 10 Jahre: Michael Bollwein, Patrick Delling, Marcus Härtl, Michael Härtl

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