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Steinberg am See

Einsatzkräfte gehen „effektiv“ vor

Aktive der Feuerwehr Steinberg am See wurden von der Leitstelle zu einer Übung im Rahmen der Aktionswoche gerufen.

Eine Person wurde aus dem verrauchten Keller gerettet. Foto: sff
Eine Person wurde aus dem verrauchten Keller gerettet. Foto: sff

Steinberg am See.Mit dem kurzen Satz „Rauchentwicklung im Kindergarten St. Martin“ rief die Leitstelle Amberg die Aktiven der Feuerwehr Steinberg am See zu einer Übung im Rahmen der Aktionswoche.

Kurz nach der Alarmierung per Sirene und Funkwecker fuhren die Aktiven mit Löschgruppenfahrzeug, Tanklöschfahrzeug und Mehrzweckfahrzeug von zwei Seiten an den Kindergarten ran. Nach einer Erkundung durch Kommandant Franz Kiendl und Gruppenführer Franz Scharf sen. stellte sich heraus, dass es sich um einen Kellerbrand mit starker Rauchentwicklung handelte. Eine Person war vermisst im Gebäude. Da das Feuer in den Abendstunden ausbrach, mussten keine Kinder evakuiert werden.

Während vom Festplatz und der Nittenauer Straße her jeweils eine Wasserversorgung aufgebaut wurde, machten sich zwei Trupps mit Atemschutzgeräten bereit. Im stark verqualmten Untergeschoss dauerte es einige Zeit bis die bewusstlose Person von ihnen gefunden und geborgen war. Kurz darauf meldete der Innenangriff „Feuer aus“. Durch den Einsatz eines Drucklüfters wurde das Gebäude rauchfrei gemacht.

Bei der Abschlussbesprechung zollte Kommandant Franz Kiendl den Aktiven und der beteiligten Feuerwehrjugend seinen Respekt für das schnelle und effektive Vorgehen. Und die Probleme bei der Schaffung eines Zugangs von beiden Seiten des Objekts wurden auch schnell gelöst. (sff)

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