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Schulabschluss

Eltern und Lehrkräfte waren gute Trainer

Knapp 30 Prozent der Realschul-Absolventen schafften eine Eins vor dem Komma. Ihr Erfolg hat viele Väter.
Von Josef Schaller

31 von 108 Absolventen schafften einen Notenschnitt unter 2,0. Foto: Josef Schaller
31 von 108 Absolventen schafften einen Notenschnitt unter 2,0. Foto: Josef Schaller

Burglengenfeld.108 Absolventen der Realschule am Kreuzberg wurden am Freitagvormittag nach erfolgreicher Abschlussprüfung feierlich verabschiedet. 31 Schüler erreichten einen Notenschnitt mit einer Eins vor dem Komma. Sellyne Baumgart und Hanna Beer von der Klasse 10 c schafften sogar eine glatte Eins.

„Unsere Wagons für die Weiterfahrt sind gut geölt. So fahren wir zuversichtlich in die Zukunft“, waren die Abschiedsgedanken einer Schülerin, die ihren Lehrkräften für viele schöne Ereignisse Danke sagte.

Gute Perspektiven

Die Perspektiven für die Reise in den neuen Lebensabschnitt seien ausgezeichnet, wie der stellvertretende Landrat Joachim Hanisch anmerkte. Überall stünden die Türen offen. Selten habe es eine Zeit gegeben, in der so dringend nach Lehrlingen gesucht werde. Jetzt heiße es, die Segel so zu setzen, dass man auch mit schlechten Windverhältnissen zurechtkomme, und zu beweisen, dass man das Gelernte gut umsetzen und das Leben meistern könne.

Der Erfolg der Absolventen hat viele Väter (und Mütter). Die wichtigsten Stützen seien zweifellos die Eltern, so der 3. Bürgermeister Josef Gruber. Sie seien es gewesen, „die Euch gefördert und Orientierung gegeben haben“. „Sie sind immer da gewesen, wenn Ihr Unterstützung, Aufmunterung und Trost gebraucht habt.“ Oft werde die positive Wirkung unterschätzt, wenn Eltern ihre Kinder spüren ließen, dass Schule etwas Wichtiges und Wertvolles sei. Das bewirke beim Schüler eine positive Grundhaltung und führe letztlich auch zu besseren Lernleistungen.

Die Besten

  • Klasse 10 A:

    David Hösl, Notenschnitt 1,27; Tim Wagner 1,4

  • Klasse 10 B:

    Ronja Hofer 1,09; Eva-Maria Heller 1,1

  • Klasse 10 C:

    Baumgart Seyllyne 1,0; Beer Hanna 1,0

  • Klasse 10 D:

    Laura Bloch 1,27; Sarah Ferstl 1,27

  • Klasse 10 E:

    Amelie Schlepp 1,42

Auch an der Schule seien sie gut auf das „Leben danach“ vorbereitet worden, wie Realschuldirektor Klaus Biersack betonte. „Wir konnten Euch viele verschiedene Lebensentwürfe vorstellen – nicht immer geradlinig, aber Mut machend.“ Der Anteil des Lehrers am Erfolg seiner Schüler sei wohl am ehesten mit dem eines Fußballtrainers vergleichbar, so Gruber. Der Trainer schieße zwar selbst keine Tore und gewinne auch nicht das Spiel. Dennoch werde niemand bestreiten, dass ein Trainer maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft beitrage. Er sei zuständig für die fachliche, strategische und mentale Vorbereitung seiner Spieler.

Beständiger Wandel

Alle großen Themen hätten etwas Gemeinsames, so der Rektor der Schule. Es gehe dabei immer um Veränderungen. Das gelte sowohl für die Schule als auch für die Absolventen. Früher sei das Augenmerk auf möglichst gute Noten gelegt worden, wie Biersack sagte. Heute werde Wert auf Teamarbeit, soziales Denken und nachhaltiges Handeln gelegt. Für die Schüler habe es den letzten großen Wandel beim Übertritt an die Realschule gegeben. Jetzt, zum Abschluss ihrer Schulzeit, stehe wieder ein großer Wandel bevor.

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