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Verkehr

Endspurt für die Sanierung

Das Ende der Bauarbeiten an der Amberger Straße rückt näher. Nun wird asphaltiert, dann ist die Straße wieder befahrbar.
Von Max Schmid

Die Zufahrt zur Amberger Straße in Schwarzenfeld ist auf Höhe der beiden Lebensmittelmärkte Edeka und Netto jetzt schon gesperrt. Am dritten Juli-Wochenende erfolgt die Komplettsperrung ab Einmündung Morgenlandstraße zur Erneuerung des Fahrbahnbelags Foto: smx
Die Zufahrt zur Amberger Straße in Schwarzenfeld ist auf Höhe der beiden Lebensmittelmärkte Edeka und Netto jetzt schon gesperrt. Am dritten Juli-Wochenende erfolgt die Komplettsperrung ab Einmündung Morgenlandstraße zur Erneuerung des Fahrbahnbelags Foto: smx

Schwarzenfeld.Rund 30 der 80 Anwohner und Geschäftsinhaber an der Neuen Amberger Straße und der Amberger Straße kamen zum Informationsabend in den Sitzungssaal des Feuerwehrgerätehauses. Markt Schwarzenfeld, Staatliches Bauamt Amberg-Sulzbach und das Tiefbauunternehmen Richard Schulz (Niederlassung Pfreimd) hatten sie eingeladen, um einen Überblick über die weiteren Arbeiten zu geben.

Bürgermeister Manfred Rodde dankte eingangs den Anwohner für das gezeigte Verständnis während der rund zweijährigen Bauzeit in den beiden Straßenzügen. Nun erfolge mit der Erneuerung des Fahrbahnbelags der letzte Schritt der Sanierung. Dazu sei am Ende der Arbeiten eine Vollsperrung der Neuen Amberger Straße ab Einmündung Morgenlandstraße und der Amberger Straße bis an das Ortsende bis auf Höhe der Verbrauchermittelmärkte Edeka und Netto notwendig.

Autofahrer sollten diese Informationen beachten:

Die Vollsperrung

  • Fünf Tage:

    Die Neue Amberger Straße und die Amberger Straße (Staatsstraße 2151) werden von Donnerstag, 19. Juli, bis Montag, 23. Juli, zwischen Einmündung Morgenlandstraße und Zubringer zur Böttgerstraße komplett für den Verkehr gesperrt.

  • Ende:

    Während dieser Zeit ist die Zufahrt zu Grundstücken oder Geschäften nicht möglich. Nach dem Ende der Asphaltierungsarbeiten wird die Straße ab Dienstag, 24. Juli, wieder frei befahrbar sein.

Gottfried Weishäupl, Sachgebietsleiter Bundes- und Staatsstraßenbau beim Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach, informierte anhand eines Luftbildes über die noch notwendigen Arbeiten an beiden Straßen, die als Staatsstraße 2151 ausgewiesen sind. Aus diesem Grund sei der Freistaat Bayern Kostenträger für die Erneuerung der Fahrbahndecke und den Einbau der Entwässerungsrinnen. Die Kosten für Parkstreifen, Gehwege und Erneuerung von Kanal- und Wasserleitungen aber gehen zu Lasten des Marktes Schwarzenfeld, sagte Weishäupl.

Er verwies auch darauf, dass seine Behörde alle Anwohner und Geschäftsleute rechtzeitig angeschrieben und damit über den weiteren Verlauf der Arbeiten informiert habe. Derzeit werde noch an den Entwässerungsrinnen gearbeitet und im Bereich der Karl-Knab-Straße ein Fahrbahnteiler als Überquerungshilfe für Fußgänger eingebaut.

Neue Tragschicht für die Straßen

Danach werde das ausführende Unternehmen den alten Fahrbahnbelag acht Zentimeter tief abfräsen, damit danach eine zwölf Zentimeter hohe neue Tragschicht aufgebracht werden könne.

Niederlassungsleiter Thomas Magerl von der Schulz Tiefbau GmbH & Co. KG ergänzte, dass man die derzeitigen Arbeiten nur mit kleinen örtlichen Einengungen durchführen könne. Die Amberger Straße sei allerdings von Amberg her den beiden Verbrauchermärkten für die Durchfahrt gesperrt, von Richtung A93 kommend aber befahrbar. Ab Montag, 2. Juli, gebe es ab der Aral-Tankstelle eine Einbahnregelung. Die für die Erneuerung der Fahrbahndecke nötige Vollsperrung werde vom 19. bis 23. Juli erfolgen. Während dieser Zeit könnten die Anwohner nicht zu ihren Grundstücke fahren, auch die Geschäfte entlang der Neuen Amberger und der Amberger Straße seien nicht anfahrbar. Die Gehwege entlang beider Straßen könnten aber von Fußgängern benützt werden.

Auf Nachfrage eines besorgten Anwohners, ob es denn bei dem genannten Termin der Vollsperrung zu Verzögerungen kommen könne, antwortete Magerl, dass der Termin einzig durch schlechtes Wetter verschoben werden müsste. Zur Asphaltierung und Bitumenverarbeitung benötige man einen trockenen Untergrund.

Entschädigung für Ausfall?

Die Besitzerin einer Tankstelle fragte nach einer Entschädigung für den Geschäftsverlust, den man bei der Vollsperrung erleide. Gottfried Weishäupl vom Staatlichen Bauamt riet ihr, einen entsprechenden Antrag an seine Behörde zu stellen. Er gab zudem bekannt, dass er und seine Mitarbeiter jeden Dienstag um 10 Uhr im Baustellenbüro hinter der Tankstelle für Anwohnerfragen zur Verfügung stehen.

Ein Veranstaltungsteilnehmer fragte nach, ob der neue Fahrbahnbelag denn leiser sei als der bisherige. Thomas Magerl erläuterte, dass man einen Asphaltbeton mit kleinerer Körnung ausgewählt habe, um einen feineren Belag zu bekommen, der die Reifengeräusche der Fahrzeuge reduzieren soll. Ein weiterer Bürger beklagte, dass es auf der A93 keine Umleitungshinweise für Schwarzenfeld gebe. (smx)

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