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Bundeswehr

Erinnerung an gut gelebte Patenschaft

Ehemalige Soldaten der 2. Batterie des Panzerartilleriebataillons 115 besuchten die Patengemeinde Winklarn.
Von Ludwig Dirscherl

Die ehemaligen Angehörigen der 2./115 und Bürger des Marktes Winklarn besichtigten die Firma Buchbinder. Bürgermeister Martin Birner (links) stellte den Wirtschaftsbetrieb und die Stadt Neunburg vor. Foto: Ludwig Dirscherl
Die ehemaligen Angehörigen der 2./115 und Bürger des Marktes Winklarn besichtigten die Firma Buchbinder. Bürgermeister Martin Birner (links) stellte den Wirtschaftsbetrieb und die Stadt Neunburg vor. Foto: Ludwig Dirscherl

Winklarn.Über 50 ehemaligen Soldaten der 2. Batterie des Panzerartilleriebataillons 115 und zahlreiche Vereinsvertreter nahmen die Einladung zum Ehemaligentreffen an und besuchten Winklarn mit der über 30 Jahre eine Patenschaft bestand.

Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Muschenried-Haag Walter Paschen begrüßte die Gäste und Vereinsvertreter im Gasthaus Röhrich in Haag. Unter ihnen vier ehemalige Batteriechefs, Günter Wyrwoll (1975-1978), Jörg Franke (1989-1991), Albert Köder (1991-1993) und Helmut Weidacher (1998-2002). Spieß Stephan Krippl und die ehemaligen Zugführer Karl-Heinz Süß, Ludwig Dirscherl, Hans Hammer und Martin Eichner, sowie die Ehrenkanoniere Hans Sailer und Andreas Mösbauer waren gekommen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und dem Abendessen erinnerte Ludwig Dirscherl mit mehreren Fotos und Zeitungsberichten an die Patengeschichte. 47 Jahre dauerte die Bataillonsgeschichte des Feld- und später Panzerartilleriebataillons 115. Beim Standortball 1975 knüpfte der damalige Bürgermeister Hans Thammer die ersten Kontakte zu Bataillonskommandeur Anton Steer. Nach Zustimmung des Marktrates wurde die Patenschaft am 2. Mai 1975 zwischen Hauptmann Cords und Bürgermeister Hans Thammer mit einer Urkunde besiegelt. Kurze Zeit darauf übernahm Hauptmann Günter Wyrwoll das Kommando über die schießende Batterie. Er reiste mit seiner Frau bis aus Bonn zum Treffen an und erzählte viele Begebenheit aus den Geburtsstunden der gut gelebten Patenschaft.

Am zweiten Tag des Treffens hieß Bürgermeister Martin Birner die Gäste am ehemaligen Kasernentor ihrer alten Wirkungsstätte willkommen. Er stellte die familienfreundliche Stadt und ihre Wirtschaft vor. Am 23. Dezember 2008 hat die Firma Buchbinder das gesamte Arsenal erworben. Bei einem kleinen Rundgang durch das Gelände konnten sich die Teilnehmer ein Bild über das große Potenzial des ländlichen Wirtschaftsstandortes der Firma Buchbinder machen. Die Firma ist eine der größten Gebrauchtwagenhändler Europas. Im Betrieb in Neunburg sind Mitarbeitern in den verschiedensten Berufen und Gewerben tätig. Die Autos durchlaufen pro Tag mehrere Stationen vom Check-in, über die Werkstatt, Lackiererei und von der technischen und optischen Aufbereitung bis zur Endkontrolle. Auf dem Mobilitätspark befinden sich etwa 4500 bis 5500 PKW und LKW.

Nach dem Mittagessen im Berggasthof König wurde die Sternwarte in Dieterskirchen besichtigt, bevor es zum Kaffeetrinken nach Winklarn ging. Dort erwartet Bürgermeisterin Sonja Meier die Gäste und ließ sie ins „Goldene Buch“ des Marktes eintragen. Mit Präsenten bedankte sich Walter Paschen bei den Personen, die für eine aufschlussreiche Führung sorgten. „Es wird wohl nicht das letzte Mal sein, wo wir uns gesehen haben“, so der SKV Vorsitzende.

Treffen

  • Intention:

    Ziel des Treffens war es, Kontakt zu den ehemaligen Kameraden aufzunehmen und alte Erinnerungen auszutauschen.

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