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Es braucht mehr als die CSU

Ein Kommentar von Roland Thäder

Erste Sitzung des Stadtrats, erster Appell des Bürgermeister: Martin Birner rief in seiner Eröffnungsrede dazu auf, sich auf die Sach-Themen zu konzentrieren und versicherte, weiter „über die Parteigrenzen hinweg zielführende Lösungen oder für alle Beteiligten annehmbare Kompromisse zu finden“. Doch schon als es um den Stellvertreter des Bürgermeisters und die Besetzung der Posten für die Verbandsräte der Sparkasse ging, marschierte die CSU ihren alleinigen Weg. Ob Neunburg tatsächlich eines zweiten Bürgermeister-Stellvertreters bedarf, darüber lässt sich natürlich streiten. Zumindest hätte dieses Zugeständnis der Mehrheit aber die Bedeutung des Stadtrats als Kollegialorgan, das alle Gruppen einbindet, unterstrichen.

Trotzdem wäre es fatal, wenn die Freien Wähler und die SPD der CSU diese erste Klatsche übelnehmen würden. Denn die Corona-Pandemie hat die Stadt Neunburg in eine große Krise manövriert. Um die bewältigen zu können, braucht es Zusammenhalt – auch im Stadtrat.

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