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Schwandorf

Fair-Trade-Steuerungsgruppe übergab Spende

Den Überschuss aus der Losaktion beim Weihnachtsmarkt in Höhe von 1000 Euro übergab die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt Schwandorf“ im Bauernhof-Café Brunner je zur Hälfte an Pfarrer Alfredo Malikoski und an Veronika Peters.
Von Alfred Merl

Bei der Spendenübergabe (von links): Wolfgang Nowak, Veronika und Paul Peters, Alfred Damm, Pfarrer Alfredo Malikoski, Sabine Brunner.  Foto: Alfred Merl
Bei der Spendenübergabe (von links): Wolfgang Nowak, Veronika und Paul Peters, Alfred Damm, Pfarrer Alfredo Malikoski, Sabine Brunner. Foto: Alfred Merl

Schwandorf.Vorab bedankte sich der Leiter der Steuerungsgruppe, Stadtrat Alfred Damm, bei allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Losaktion mitgeholfen haben, besonders auch bei den Schwandorfer Firmen, die die Preise gespendet hatten. 1200 Lose zu je einem Euro konnten verkauft werden. Die verbliebenen 1000 Euro sollten wie bisher je zur Hälfte einem internationalen und einem regionalen Projekt zugutekommen.

Das internationale Projekt erläuterte Pfarrer Alfredo Malikoski, der fünf Jahre als Austauschpfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Schwandorf wirkt und aus Brasilien stammt. Das Projekt unterstützt die indigene Bevölkerung in Süd-Brasilien, darunter vor allem Frauen und kleine Kinder. Unterhalten wird unter anderem eine Kranken- und Sozialstation. Abgewickelt wird die Förderung über eine seit 40 Jahren bestehende Partnerschaft mit dem Dekanat Sulzbach-Rosenberg, so dass sichergestellt ist, dass das Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird.

Veronika Peters, die Vorsitzende des „Fördervereins Waldkindergarten Schwanenkinder e.V.“ erläuterte, dass mit der Spende ein Projekt für Natur- und Umweltschutz gefördert werden soll. So will man vor Ort eine Streuobstwiese mit Beerensträuchern und Blühstreifen anlegen. Als weiteres Ziel ist noch der Bau eines Blockhauses angedacht. Sowohl Pfarrer Malikoski, als auch Veronika Peters zeigten sich sehr erfreut über die finanzielle Unterstützung und dankten den Initiatoren der Steuerungsgruppe.

Seit Juni 2014 darf sich Schwandorf „Fairtrade-Stadt“ nennen. Wer diese Auszeichnung führen will, muss Aktivitäten vor Ort nachweisen, Geschäfte und Gastronomie zum Verkauf von Waren aus der Dritten Welt ermuntern und ein Netzwerk aus Handel, Schulen, Vereinen und Kirchen knüpfen. (sam)

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