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Freizeit

Faschingsfieber bei der Allotria steigt

Die Garden trainieren, ein Prinzenpaar ist gefunden und die Termine stehen fest – die Nittenauer stehen in den Startlöchern.
Von Ulrike Wolf

Die Prinzengarde mit ihren Tänzern, die sie beim Showtanz unterstützen. Mit im Bild sind außerdem Präsident Josef Süß (links), Vizepräsident Rupert Seebauer (rechts) und Trainerin Teresa Breit (2. von rechts) Foto: Ulrike Wolf
Die Prinzengarde mit ihren Tänzern, die sie beim Showtanz unterstützen. Mit im Bild sind außerdem Präsident Josef Süß (links), Vizepräsident Rupert Seebauer (rechts) und Trainerin Teresa Breit (2. von rechts) Foto: Ulrike Wolf

Nittenau.Bis zum 11. November, dem offiziellen Faschingsbeginn, ist es nicht mehr weit. Auch die Allotria steht schon in den Startlöchern und probt seit Juni fleißig einmal die Woche. „Die Prinzengarde kann es kaum erwarten, ihre neuen Gardekostüme zu präsentieren“, erzählt Trainerin Bianca Hermann.

Gestaltet und maßgeschneidert wird alles wieder von „Haus- und Hofschneiderin“ Irmgard Hecht. „Die Farben und den Schnitt haben sich die Mädchen ganz allein ausgesucht, das weiß nicht einmal das Präsidium“, erzählt die Nittenauer Kostüm-Designerin. Die neuen Hüte sind selbstgebastelt und ebenfalls eine Überraschung. Das Thema für den Showtanz ist ebenfalls ein Geheimnis, so wie das Motto für den Hofball. Den Gardetanz trainiert Bianca Hermann mit den Mädchen, die Choreographie dazu hat sie sich zusammen mit Tamara Braun ausgedacht. Für den Showtanz haben Julia Seidl und Katrin Nerl die Musik ausgesucht und die Schrittfolgen ausgedacht. Der erste Auftritt für beide Tänze ist bei der Inthronisation.

Sechs Mädchen tanzen in der Jugendgarde der Allotria

Was macht man mit Mädchen, die fast schon zu alt für die Kindergarde und noch zu jung für die Prinzengarde sind? Man gründet eine Jugendgarde! Sechs Mädchen, die bereits einige Jahre in der Kindergarde waren und sechs „Neulinge“ bilden die neue Jugendgarde der Allotria. Die Trainerinnen Teresa Breit und Melanie Hermann loben den Ehrgeiz der Tänzerinnen. Einmal wöchentlich wird seit Juni trainiert, einige proben auch daheim alleine.

Vorgestellt wird allerdings erst einmal nur ein Gardetanz. „Erst mal sehen, wie das Projekt angenommen wird“, sagt Teresa Breit. Der Zusammenhalt und Teamgeist in der Jugendgarde ist jedenfalls sehr groß. Am Inthronisationsball dürfen sie zum ersten Mal vor Publikum auftreten und da sind die Mädels schon ziemlich nervös. Ein neues Prinzenpaar zu finden, ist traditionell Aufgabe von Präsident Josef Süß: „Wir haben erst letzte Woche die endgültige Zusage bekommen. Es wird immer schwerer, ein Paar zu finden, bei dem beide mitmachen wollen. Oft müssen die Männer ziemlich überzeugt werden“.

Die Inthronisation

  • Termin:

    Die Inthronisation der Faschingsgesellschaft Allotria findet am 16. November im Pirzersaal statt. Hier stellen die Garden ihre Tänze vor und der Höhepunkt des Abends ist die Bekanntgabe der neuen Prinzenpaare.

  • Kartenbestellung:

    Karten kann man bei Präsident Josef Süß unter Tel. (01 71) 3 41 72 70 oder (0 094 36) 88 42 bestellen. Er nimmt auch Termine für die Allotria-Garden entgegen.

Sonst hat sich der Kulinarische Abend immer als „Prinzenpaarfinder“ entpuppt, heuer dauerte es etwas länger. Am 16. November darf man also gespannt sein auf das neue Prinzenpaar. „Wichtig ist, dass wir wieder ein neues Prinzenpaar haben“, findet Süß und ist erleichtert.

Alle drei Garden, einschließlich der Kindergarde freuen sich auf die bevorstehende Saison mit Auftritten in Discos, verschiedenen Faschingsbällen oder auch wieder im Kloster Reichenbach. In der Mauth soll auch wieder der berühmte Kinderfasching steigen. Absoluter Höhepunkt ist der Hofball am Faschingssamstag, bei dem die Regentalhalle wieder beben wird.

Party nach dem Faschingszug

„Die „After-Faschingszug-Party“ ist letztes Jahr sehr gut angekommen, das machen wir noch einmal“, betont Süß. Der Faschingszug ist am Faschingssonntag und endet traditionell am Kirchplatz, an dem auch die Party dann stattfindet, damit die Faschingsstimmung auch dem Umzug nicht gleich verpufft. Süß lobt auch die Harmonie zwischen der Allotria und den Rummlfelsern: „Das gemeinsame Ziel ist, dass der Fasching in der Region nicht ausstirbt.“

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