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Tradition

Fast 100 Reiter beim Nabburger Osterritt

Seit 65 Jahren findet die Wallfahrt hoch zu Ross und in der Kutsche zur Waldkirche „Maria Brünnl“ statt. Der Osterritt begeistert viele Pferdefreunde.

Ein Reiter mit Blumenkreuz führte den Zug an, den Kaplan Alexander Dyadychenko heuer zum letzten Mal begleitete. Foto: Berr

NABBURG. Sonnenschein, blauer Himmel und das Wiehern und Schnauben der Pferde - für den 65. Nabburger Osterritt hätte es kaum bessere Bedingungen geben können. Die Wallfahrer versammelten sich am Ostermontag um 9 Uhr vor der Volksschule und zogen von dort aus hoch zu Ross oder auch zu Fuß Richtung Stulln, zur Waldkirche „Maria Brünnl“. Seit 1991 organisiert der Reit- und Fahrverein Nabburg den Osterritt. Fast 100 Pferde und deren Reiter nahmen teil, allen voran, so ist es Tradition, der Kaplan der Pfarrei Nabburg. Für Alexander Dyadychenko war es allerdings das letzte Mal. Im kommenden Jahr darf sich ein neuer Kaplan auf das Pferd schwingen. Der Osterritt begeisterte auch in diesem Jahr nicht nur Wallfahrer, sondern auch große und kleine Pferdefreunde. Viele bewunderten den Pferdezug zuerst vom Straßenrand aus und schlossen sich dann dem Tross an. Angeführt von der Jugendblaskapelle Nabburg unter der Leitung von Markus Ferstl ging es von der Altstadt über die Regensburger Straße stadtauswärts zum „Maria Brünnl“. Vor der kleinen Wallfahrtskirche war der Altar aufgebaut, Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch die Baumkronen und die festliche Musik der Blaskapelle hallte über die Lichtung. Nach vier Kilometern hoch zu Ross waren alle heil an der Kirche angekommen. „Zum Glück“, scherzte Dyadychenko und dankte Gott damit für festen Boden unter den Füßen. (srr)

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