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Versammlung

FC Schwandorf ist auf einem guten Weg

Der Traditionsverein will mit dem SC Ettmannsdorf fusionieren und holt sich dazu einen professionellen Berater von außen.
von Rudolf Hirsch

Vorsitzender Reinhard Mieschala (rechts) ehrte langjährige Mitglieder des FC Schwandorf. Darunter auch die Altersjubilare Günther Pöhlmann, Karl-Heinz Brandl, Johann Hehberger, Paul Dambock, Helmut Mischke und Richard Söllner (sitzend von links). Foto: xih
Vorsitzender Reinhard Mieschala (rechts) ehrte langjährige Mitglieder des FC Schwandorf. Darunter auch die Altersjubilare Günther Pöhlmann, Karl-Heinz Brandl, Johann Hehberger, Paul Dambock, Helmut Mischke und Richard Söllner (sitzend von links). Foto: xih

Schwandorf.Am 21. November beginnen die Fusionsgespräche des FC Schwandorf und des SC Ettmannsdorf. Dazu hat sich Stadtverbandsvorsitzender Thomas Fink eingeschaltet. Er war bei den Vorgesprächen mit dabei und kam zu der Erkenntnis: „Da brauchen wir einen professionellen Vermittler“. Der Bezirksgeschäftsführer des Bayerischen Landessportverbandes ließ seine Verbindungen spielen und konnte den Kaufmann und Sportfachwirt Florian Scherbauer (46) aus München für diese Aufgabe gewinnen. Die Kosten für den Moderator und Mediator werden aus Mitteln der städtischen Sportförderung bezahlt.

Thomas Fink gibt den Gesprächen eine 50:50-Chance. Zu viele Hürden seien zu nehmen. Da gehe es um die Finanzen beider Vereine, um die Liegenschaften, um die Zugehörigkeit zum Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine und schließlich um den Namen des neuen Vereins.

Alle diese Fragen waren bei der Jahreshauptversammlung des FC Schwandorf am Freitagabend im Sportheim allerdings nur ein Randthema. Vorsitzender Reinhard Mieschala präsentierte den Verein als intakte Sportfamilie mit 825 Mitgliedern, davon ein Drittel Kinder und Jugendliche. „Die Sportanlagen sind in einem sehr guten Zustand“, sagte der Vorsitzende. Es sei eine wahre Freude zuzusehen, wie die Kinder Fußball spielen. Die Senioren dagegen sind im SC Ettmannsdorf aufgegangen.

Zu wenig Eisenbahner im Verein

Von den 825 Mitgliedern sind 647 den Abteilungen Fußball (261), Tennis (256), Tauchen (90), Schwimmen (21), Kegeln (10) und Dart (9) zuzuordnen, Der Rest sind Fördermitglieder. Der Anteil der Mitglieder mit der Nähe zur Eisenbahn reiche momentan nicht aus, um einen Zuschuss vom Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine zu erhalten, so der Vorsitzende. Dazu fehlen momentan 37 Mitglieder.

Dem Bericht von Schatzmeister Michael Zentner war zu entnehmen, dass der Verein finanziell gut über die Runden kommt und das Darlehen von 20 000 Euro, aufgenommen bei der 100-Jahrfeier 2013, im Frühjahr 2019 getilgt sei. Kassenprüferin Sigrid Popp stellte in ihrem Revisionsbericht fest: „Der FC Schwandorf ist finanziell auf einem guten Weg“. Dank Eigenleistungen und sparsamem Wirtschaften. Vorsitzender Reinhard Mieschala dankte den ehrenamtlichen Helfern für die Unterstützung, vor allem aber den „Alten Herren“ für die Mitarbeit am Gelände. Die Sparte „Dart“ wird zum Jahresende den Verein verlassen.

Der neue Vorstand

  • Votum:

    Bei den Neuwahlen wurden alle Bewerber einstimmig ernannt.

  • Vorstand:

    Vorsitzender ist Reinhard Mieschala, seine Stellvertreter sind Peter von der Sitt und Kurt Mieschala. VDES-Vertreterin ist Renate Vogl, Schatzmeister ist Michael Zentner, Schriftführer sind Maximilian Schneid und Carolin Mathes. Als Kassenrevisoren stellten sich wieder Sigrid Popp und Frank Thalhofer zur Verfügung.

Reinhard Mieschala stellte Carolin Mathes vor, die beim FC Schwandorf ein freiwilliges soziales Jahr ableistet. Sie geht bereits in die Kindergärten und führt die Kleinen in spielerischer Form an den Tennissport heran. Auch in Verwaltungsarbeiten soll sie eingebunden werden. Seit 1. November hat der Verein das Sportheim neu an Juliette Knoblach verpachtet. Zweiter Vorsitzender Peter von der Sitt verabschiedete die bisherige Pächterin Sigrid Mieschala nach vier Jahren mit einem Blumenstrauß. Zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl und Stadtverbandsvorsitzender Thomas Fink bescheinigten dem FC Schwandorf eine wichtige Rolle im Reigen der über 40 Sportvereine der Stadt.

Fünf sind seit 70 Jahren dabei

Dem Verein gehören fünf Mitglieder an, die heuer ihre 70-jährige Zugehörigkeit feiern können: Karl-Heinz Brandl, Paul Dambock, Johann Hehberger, Helmut Mischke und Richard Söllner. Sie erhielten die BLSV-Nadel in Gold mit Zahl und Urkunde. Die Zahl 60 zierte die Nadel, die Richard Krämer erhielt. Für 50-jährige Treue wurden Günther Pöhlmann und Emil Steiner geehrt. Vor 45 Jahren traten Armin Horn und Gerhard Zwick dem Verein bei. Seit 40 Jahren Mitglied sind Günther Konzcalla, Ernst Schneeberger und Monika Steiner. Die silberne Nadel für 30 Jahre durften sich Josef Maier und Jutta Segerer anstecken.

Die FC-Nadel in Silber für 25 Jahre Zugehörigkeit bekamen Bernd Janson, Gerda und Klaus Wagner und Gustav Brunner. Seit 15 Jahren sind Sabrina und Carolin Mathes, Christian Stuber, Sonja Stuber, Johannes Zilch und Anja Wohlrab dabei. Zehn Jahre sind es bei Vinzent Bäuml, Axel Giewekemeyer, Fabian Hildebrand und Rudolf Singer, fünf Jahre bei Paul Hien und Lukas Schmidt.

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