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Gemeinschaft

Feier für engagierte Mitbürger

Viele Pittersberger helfen mit, dass ihre Pfarrei lebenswert bleibt.
Von Michael Götz

Freude herrschte bei der Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur sowie bei den Geehrten für vorbildliches Engagement im Ort; von rechts Künstler Dieter Walter und Peter Tschierpanliew.  Foto: Michael Götz
Freude herrschte bei der Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur sowie bei den Geehrten für vorbildliches Engagement im Ort; von rechts Künstler Dieter Walter und Peter Tschierpanliew. Foto: Michael Götz

Pittersberg.Im Rahmen einer Adventsfeier der Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur spielte die zehnjährige Anni Fruth aus Ebermannsdorf mit ihrem Akkordeon auf. Sie hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt und machte ihre Sache sehr gut. Die „Notfalldose“ der Caritas mit den wichtigsten Notfalldaten für den Fall des Falles wurde erläutert sowie auf Wunsch kostenlos ausgegeben. Sie kann Lebensretter sein, so die einhellige Meinung.

Vorsitzender Michael Götz gab eine kurze Rückschau zum abgelaufenen Vereinsjahr 2019 mit der Aktion Ramadama. Gast Peter Tschierpanliew vom Orden der Templer berichtete von Bulgarientransporten mit Hilfsgütern für das arme, osteuropäische Land, aber auch beispielsweise nach Rumänien.

Dankesworte

  • Natur:

    Den "Weiheraktivisten" Roswitha und Helmut wurde mit je einem guten Tropfen "Dankeschön" gesagt, denn sie kümmern sich als Neubürger ganzjährig um den Dorfweiher im Ortskern, damit dieser auch eine Oase der Natur inmitten des Ortes bleibt.

  • Soziales:

    Und letztlich wurde Marianne Boßle sowie Therese Falk für ihre immer ideenreiche Seniorenarbeit mit Präsent „Vergelts Gott" gesagt.

In gleicher Weise helfe der Orden bei Not im eigenen Land, unter anderem bei der Aktion „Mütter in Not.“ Die Templer, so Tschierpanliew weiter, haben geschichtlich mit dem Tempelberg in Jerusalem zu tun. Die Organisation sei dort im 11.Jahrhundert zum Schutz der Pilger gegründet worden. Heute bringe sie sich auch sozial im Zuge der Flüchtlingshilfe ein, meinte er. Die Gemeinschaft sei steuerrechtlich gemeinnützig anerkannt und sie sei für ihre Arbeit auf Spenden angewiesen. Geehrt wurden durch die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur auch wieder mehrere Bürger, die sich am Pittersberg und den dazu gehörenden Orten stets vorbildlich, so Michael Götz, einsetzen und engagieren.

Für seinen Einsatz in der Kirche wurde Karl Schanderl für ganzjährigen Blumenschmuck sowie die Pflege beim Wegekreuz an der Freihölser Straße gedankt. Außerdem sei der „Karl“ seit Jahren wichtiger und verlässlicher Rosenkranzvorbeter vor Gottesdiensten in der Pfarrkirche. Dem 15-jährigen Tim Scheibl galt ein herzliches „Dankeschön“ mit Gutschein als verlässlichen Nachwuchsorganisten an der Orgel in der Nikolauspfarrei.

Hans Forster mit Gattin Margarethe zolle man hier am Pittersberg, so Götz weiter, besondere Anerkennung und Respekt für den Grottenbau am Friedhof sowie für den alljährlichen Einsatz als Nikolaus. Er übernehme am Patronatstag sogar die Predigt anstelle des Pfarrers, meinte der Vorsitzende schmunzelnd.

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