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Großbrand

Feuer legt Scheune in Schutt und Asche

165 Einsatzkräfte löschen im Schwandorfer Ortsteil Klardorf. Sie können aber nicht verhindern, dass das Gebäude abbrennt.
Von Josef Schaller

  • 120 Feuerwehrleute waren bei dem Großbrand im Einsatz. Foto: Josef Schaller
  • Das Gebäude brannte vollständig nieder. Foto: Josef Schaller
  • Die Scheune stürzte ein. Foto: Josef Schaller
  • Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindern. Foto: Schaller

SCHWANDORF.Die Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in der Kulturstraße im Schwandorfer Ortsteil Klardorf ist in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Opfer der Flammen geworden. Menschen wurden bei dem Großbrand keine verletzt. Die Scheune ist allerdings vollkommen zerstört, auch ein Stall wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Wie die Polizei berichtet, hatte ein Anwohner die Feuerwehr alarmiert. Wenig später stand die Scheune bereits komplett in Flammen. Rund 165 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Klardorf, Schwandorf, Teublitz, Büchelkühn, Katzdorf und Wiefelsdorf eilten zur Brandstelle, konnten allerdings nicht verhindern, dass die etwa 30 mal 15 Meter große Holzscheune, auf dessen Dach eine Photovoltaikanlage installiert war, komplett abbrannte. Da der Hof etwas außerhalb des Ortsteils liegt, musste das Löschwasser mittels langer Schlauchleitungen an den Brandort transportiert werden. In dem Gebäude waren nach ersten Angaben landwirtschaftliche Fahrzeuge, Heu und Stroh gelagert. Da ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude nicht auszuschließen war, evakuierten die Einsatzkräfte 60 Kühe aus einem angrenzenden Stall. Gegen 0.25 Uhr waren die Flammen nach Angaben der Feuerwehr bereits unter Kontrolle.

16 Atemschutzträger waren beim Löschen im Einsatz. Starke Winde fachten das Feuer zusätzlich an, allerdings trieb der Wind die Flammen auch von den benachbarten Gebäuden weg. Nachdem das Feuer gelöscht war, forderten die Einsatzkräfte Bagger und Radlader an, um die Reste des Gebäudes anzuheben, auseinanderzuziehen und verborgene Glutnester zu löschen und um restliches Heu zu entfernen. Mit einem Schaumteppich, den die Feuerwehr zusätzlich über die Brandstelle legen wollten, sollten verbleibende Glutnester erstickt werden.

Ersten Schätzungen zufolge entstand insgesamt ein Schaden von etwa 400 000 Euro. Warum der Brand in Klardorf ausgebrochen ist, ist derzeit noch unklar. Noch in der Nacht waren Brandfahnder der Kriminalpolizei Amberg vor Ort.

Neben der Feuerwehr und dem THW war das Rote Kreuz mit sechs Einsatzkräften, zwei Rettungswagen, einem Helfer vor Ort und dem Einsatzleiter an der Brandstelle. Die Rettungskräfte betreuten die Bewohner des Anwesens. Die Stallung gehört zum landwirtschaftlichen Anwesen Hofmann, bei dem sich auch eine private Grüngutannahmestelle befindet.

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