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Feuerwehr ist in knapp drei Minuten startklar

Die Neuwahl der Vorstandschaft war ein Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung der FFW Dieterskirchen. Sie verlief reibungslos.
Von Ralf Gohlke

Der Feuerwehrverein hat erneut eine schlagkräftige Spitze mit Andreas Eckl (5. v. li.) als Vorstand.  Foto: Ralf Gohlke
Der Feuerwehrverein hat erneut eine schlagkräftige Spitze mit Andreas Eckl (5. v. li.) als Vorstand. Foto: Ralf Gohlke

Dieterskirchen.Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Dieterskirchen am Samstag im „Hexenhäusl“, ragte aus einem Grund aus dem sonst üblichen Turnus heraus. Es war nach 24 Jahren die definitiv letzte Hauptversammlung, die Hans Graßl als Bürgermeister begleitete. Das war später dann ein Thema bei dessen Grußwort.

Zunächst stand der Rechenschaftsbericht von Vorstand Andreas Eckl auf der Tagesordnung. Er listete Gratulationen zu „runden Geburtstagen“ und zwei Hochzeiten auf sowie die Übergabe von Rauchmeldern an junge Familien. Besonders freute ihn der aktuelle Stand von 190 Mitgliedern, der sich im Berichtsjahr um drei erhöht hatte.

Zu den vereinsinternen Aktionen rechnete Eckl Arbeitseinsätze am Gerätehaus, insbesondere die Neueindeckung des Daches, für welches die Gemeinde die Materialkosten und der Verein die Arbeit übernommen habe.

 Als erfolgreichste Veranstaltung bezeichnete er die „Hängouwa-Party“. Die Auflage „2.0“ sei für Oktober bereits fest eingeplant. Ob heuer wieder ein Maibaum aufgestellt werde, sei von der momentan noch ungeklärten Standortfrage abhängig. Zusammenfassend bedankte sich Eckl bei den Aktiven ebenso, wie für die Zusammenarbeit mit den Vereinen, insbesondere dem Stammtisch.

Kommandant Matthias Rötzer sprach von 44 aktiven Männern und Frauen. Besonders freuten ihn die neun Anwärterinnen und Anwärter. Zu Einsätzen sei die Wehr heuer nur zehn Mal alarmiert worden, bei denen der Schwerpunkt auf der technischen Hilfeleistung gelegen sei. „Abwehrender Brandschutz“ sei diesmal nicht dabei gewesen. Rund 79 Stunden kamen bei den Einsätzen zusammen.

Besonders stolz war der Kommandant auf die durchschnittliche Ausrückzeit (von der Alarmierung bis zum Ausrücken), von nicht einmal drei Minuten. Umfangreiche Ausbildungs- und Übungsvorhaben ergänzten den Bericht des Kommandanten, dem sich die Übergabe der erreichten Leistungsabzeichen anschloss. Rötzer schloss sich den Worten des Dankes, unter anderem an Hans Graßl an.

Für den Bürgermeister war es eine Selbstverständlichkeit, bei der letzten Hauptversammlung der Wehr anwesend zu sein. Im Anschluss an die Wahl lobte er das „schlagkräftige Team“ unter der Führung von Andreas Eckl und Matthias Rötzer. Er blickte zurück auf die „schweren Zeiten der Finanzkonsolidierung“, in denen der Verein immer bereit gewesen sei, einen Teil der Kosten für Ausrüstung mitzutragen. Probleme seien stets einvernehmlich und miteinander gelöst worden.

Zusammenfassend lobte er die gute Jugendarbeit und auch die Bereitschaft, die örtlichen Gewerbetreibenden zu berücksichtigen. Diese Form der Zusammenarbeit, wünschte er sich auch für die neue Bürgermeisterin oder den neuen Bürgermeister.

Ergebnisse

  • Kassier:

    Christain Pregler

  • Schriftführer:

    Manuel Rückerl

  • Beisitzer:

    Tobias Portner, Karl Wagner, Andreas Schmidt, Sebastian Walbrun

  • Kassenprüfer:

    Josef Paumer, Andreas Rückerl

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