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Feuerwehr Neuenschwand blickte zurück

Zu elf Einsätzen wurde die FFW Neuenschwand 2019 gerufen. Beide Neuzugänge überzeugten bei Jugendflamme auf ganzer Linie.
Von Daniela Lanzl

1. Kommandant Andreas Steiner, 1. Vorstand Stefan Dirmaier, Kreisbrandmeister Heinrich Seltl, Julia Prehn, 1. Bürgermeister Georg Hoffmann, Jasmin Hauser, Pfarrer Johann Trescher und Schriftführer Markus Klein (v.l.) Foto: Daniela Lanzl
1. Kommandant Andreas Steiner, 1. Vorstand Stefan Dirmaier, Kreisbrandmeister Heinrich Seltl, Julia Prehn, 1. Bürgermeister Georg Hoffmann, Jasmin Hauser, Pfarrer Johann Trescher und Schriftführer Markus Klein (v.l.) Foto: Daniela Lanzl

Neuenschwand.„Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“. Getreu diesem Leitspruch handelt auch die Freiwillige Feuerwehr in Neuenschwand, deren Mitglieder sich zur Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dirmeyer trafen. 1. Vorstand Stefan Dirmaier begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass jeder Feuerwehrler freiwillig einen Teil seiner Zeit dafür aufbringt, anderen in Not zu helfen – auch mitten in der Nacht und bei jedem Wetter.

Er sagte, dass ein Feuerwehrmann und eine Feuerwehrfrau eine wichtige Position in der Gesellschaft einnimmt und, dass dies seiner Meinung nach stärker gewürdigt werden sollte. Schließlich stellte schon Altbundeskanzler Helmut Schmidt fest: „Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind die zuverlässigsten und vertrauenswürdigsten Diener am öffentlichen Wohl.“ Die Mitgliederzahl der Wehr ist mit Jasmin Hauser und Julia Prehn in 2019 auf 113 gestiegen. Neben den Helfertätigkeiten wird auch das Vereinsleben großgeschrieben. Man nahm am Florianstag und am 100-jährigen Gründungsfest des TV Bodenwöhr teil. Eine Ehre war es, an der Abschlusspräsentation von „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen zu dürfen. Immerhin hat Neuenschwand die Silbermedaille erhalten.

Höhepunkt war der Besuch der Leitstelle in Amberg

Auch 2019 gab es wieder kameradschaftliche Veranstaltungen. „Eine tolle Sache“ sei das Frühlingsfest mit Pizzaabend im Feuerwehrgerätehaus gewesen. Auch das mittlerweile traditionelle Kesselfleischessen am Dorfplatz war wieder eine schöne und angenehme gesellschaftliche Zusammenkunft. Eine gute Gemeinschaftsleistung war es wieder, am Dorfplatz einen Baum aufzustellen und pünktlich zum ersten Advent zu schmücken. Am Ende seines Berichts stellte Stefan Dirmaier besonders die komplette Übernahme der neuen Schutzanzüge heraus. „Man merkt, Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung stehen hinter unserer Wehr“, sagte er.

1. Kommandant Andreas Steiner berichtete von elf Einsätzen (vier Verkehrsunfälle, ein Unwettereinsatz, zwei Einsätze mit Automatisierten Externen Defibrillatoren, zwei Ölspuren, zwei kirchliche Veranstaltungen). Im Vergleich zu den Vorjahren waren die Einsätze rückläufig, so waren es 2018 immerhin 26 Einsätze, die bewältigt werden mussten. Die Teilnahme an den Übungen war gut. Im Durchschnitt waren zehn Aktive pro Übung anwesend und jeder Aktive hat mindestens drei Übungen besucht. Das Highlight im vergangenen Jahr war der Besuch in der Leitstelle in Amberg. Bei den Funkübungen lernten die Feuerwehrleute mit dem Digitalfunkgerät zu arbeiten.

Markus Klein ist der neue Schriftführer

Die Ehrungen für den aktiven Dienst finden ab sofort auf Gemeindeebene statt. Es werden alle Feuerwehren in der Gemeinde Bodenwöhr zusammengefasst. Somit wird ein würdiger Rahmen für alle aktiven Jubilare geschaffen. Die Ehrungen werden im Sommer 2020 stattfinden.

Da Jugendwart Markus Klein verhindert war, wurde sein Bericht verlesen. Im Mai fand ein Jugendübungstag in Steinberg an der Holzkugel statt. Hier mussten an Stationen Aufgaben erledigt werden. Im Oktober fand ein Wissenstest statt, zu dem 70 Anwärter aus dem KBM-Bereich kamen. Das Hauptthema war das Verhalten bei Notfällen. Ebenfalls im Oktober wurde die Feuerwehr in Burglengenfeld besichtigt. Im November wurde die Jugendflamme in Erzhäuser absolviert. Hier konnten die beiden Neuzugänge sehr gute Ergebnisse erzielen.

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Da der Schriftführer, Albert Graf, aus beruflichen Gründen seine Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann, wurde Markus Klein zum neuen Schriftführer gewählt. Zudem wurde Jürgen Dietl zum Beisitzer gewählt. Pfarrer Johann Trescher sagte, er gehe immer gerne zu den Feuerwehren, weil sie viel Freizeit für das Wohl der Bürger einbringen. Er wünschte allen Aktiven, dass sie stets gesund von allen Einsätzen nach Hause kommen.

Für 1. Bürgermeister Georg Hoffmann ist es selbstverständlich, dass man bei der Feuerwehr vorbeischaut. Gerade der Abschnitt an der B85 sei ein sehr gefährlicher. Kreisbrandmeister Heinrich Seltl sagte, es sei enorm wichtig, dass wenn die Feuerwehr gefordert ist, auch genug Leute da sind und, dass diese gut ausgebildet sind. Er appellierte an die Aktiven, die angebotenen Übungen auch 2020 wieder zahlreich zu besuchen.

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