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Vereine

Feuerwehr Pilsheim war stark gefordert

Die Aktiven mussten 2019 wieder viele Einsätze leisten. Für die Zuverlässigkeit und die gute Arbeit erntet die Wehr viel Lob.
Von Paul Böhm

Bei der Jahresversammlung wurden verdiente Feuerwehrmänner befördert. Ihnen gratulierten Kommandant Martin Brechler (links), Bürgermeister Thomas Gesche (Zweiter von rechts) und Landratsstellvertreter Jakob Scharf (Mitte hinten).  Foto: Paul Böhm
Bei der Jahresversammlung wurden verdiente Feuerwehrmänner befördert. Ihnen gratulierten Kommandant Martin Brechler (links), Bürgermeister Thomas Gesche (Zweiter von rechts) und Landratsstellvertreter Jakob Scharf (Mitte hinten). Foto: Paul Böhm

Burglengenfeld.An der Nahtstelle der Landkreise Schwandorf und Amberg-Sulzbach leistet die an die Rettungsleitstelle Amberg angegliederte Freiwillige Feuerwehr Pilsheim zuverlässige und professionelle Dienste im Ehrenamt. Die bescheinigten Bürgermeister Thomas Gesche und Landratsstellvertreter Jakob Scharf den Pilsheimer Feuerwehrleuten bei der Jahreshauptversammlung.

Wie Vorsitzender Heiko Basta informierte, gehören derzeit 152 Mitglieder der Feuerwehr an. Verstorben sind im vergangenen Jahr Josef Hausmann und Ingrid Brogl. Bei sieben Vorstandssitzungen wurde das Jahr abgestimmt. Dazu gehörte die Teilnahme am Festakt der Maidult in Burglengenfeld, der Florianstag in Ponholz, die Teilnahme an Gründungsfesten von Vereinen in Büchelkühn, Meßnerskreith, Katzdorf und in Wolfsbach (Landkreis Amberg-Sulzbach), das Abbrennen des Johannisfeuers und nicht zuletzt ein Fahrt durch den Truppenübungsplatz Hohenfels. Bei gut 30 Terminen waren die Feuerwehrkameraden zu sehen, sagte Heiko Basta. Über die Vereinsfinanzen informierte Christian Fischer.

28 Einsätze gab es im vergangenen Jahr

„Von der Ölspur, über technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen bis zum Brandeinsatz war alles dabei“, sagte Kommandant Martin Brechler. Die Einsätze der Pilsheimer Feuerwehr hätten im vergangenen Jahr wieder zugenommen: 2018 gab es 17 Einsätze, im vergangenen Jahr waren es 28, aufgegliedert in fünf Verkehrsunfälle, 18 technische Hilfeleistungen und fünf Brandeinsätze. Bei fünf Einsätzen wurden Atemschutzträger eingesetzt. „Mitte November 2019 sind wir innerhalb einer Woche zu insgesamt fünf Rettungseinsätzen im Pilsheimer Umland alarmiert worden“, so Brechler.

Rund um die Feuerwehr Pilsheim

  • Beförderungen:

    zum Feuerwehrmann Maximilian Fischer und Lukas Fischer, zum Oberfeuerwehrmann Tobias Koller, zu Hauptfeuerwehrmännern Andreas Fischer und Michael Fischer, zum Löschmeister Lukas Götz

  • Ehrungen:

    für zehn Jahre aktiven Dienst Lukas Götz, für 30 Jahre Thomas Brogl, Thomas Hudetz und Dominik Koller

  • Termine:

    Am Samstag, 8. Februar, ist Faschingsveranstaltung im Gasthaus Wein. Am Freitag, 28. Februar 2020, gastiert „da Bobbe“ in Pilsheim; hier sind noch Restkarten vorhanden. Das Johannisfeuer wird wieder abgebrannt. Teilgenommen wird an die Jubiläumsfesten der Feuerwehren in Hohenburg, Schmidmühlen und Winbuch, alle im Nachbarlandkreis Amberg-Sulzbach.

Bei allen Einsätzen konnte die geforderte Mindesteinsatzstärke von sechs Feuerwehrleuten gehalten werden, berichtete er. „Im Schnitt haben wir bei allen Alarmierungen immer mit mindestens zehn Feuerwehrleuten ausrücken können.“ Bei 28 Übungen und Ausbildungsabenden hätten sich die Aktiven weitergebildet. Dazu gehörten die Monatsübungen, Atemschutzträgerausbildungen, Funkübungen, die Schulung der Maschinisten und verschiedene Geräteausbildungen. Im April oder Mai sei wieder ein Leistungsabzeichen „Wasser“ geplant.

Für die Feuerwehren im Städtedreieck gibt es einen neuen Bedarfsplan

Der Kommandant betonte: „Wir können hier in Pilsheim auf eine Spitzenmannschaft setzen und die Bevölkerung kann sich auf unsere Hilfeleistungen verlassen.“ Dass dies so ist, dafür bedankten sich die Pilsheimer beim Sachaufwandträger, der Stadt Burglengenfeld, und für die Unterstützung durch die Landkreisfeuerwehr.

Für den Landkreis Schwandorf bedankte sich stellvertretender Landrat Jakob Scharf für die stete Einsatzbereitschaft. „Sie wissen alle, dass dies im Ehrenamt geschieht, und dafür zollen wir unseren Feuerwehrleuten Respekt und Anerkennung.“ Verein und aktive Feuerwehr funktionierten hervorragend in Pilsheim und darauf sei man auch wegen der exponierten Lage an der Landkreisgrenze stolz.

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Auch Bürgermeister Thomas Gesche sieht die Pilsheimer als einen unverzichtbaren Sicherheitsgaranten in der Gemeinschaft von sieben Feuerwehren im Stadtgebiet Burglengenfeld. „Wir haben für unsere Feuerwehren den Bedarfsplan neu aufgelegt, der bis zum Jahr 2030 auf interkommunaler Ebene mit unseren Nachbargemeinden aus dem Städtedreieck verfeinert und weiter ausgebaut wird“, erklärte er. Ziel sei es, die einzelnen Wehren zu entlasten. Man habe sich auch entschlossen, eine neue Drehleiter in Burglengenfeld anzuschaffen, die im Bedarfsfall allen Feuerwehren Unterstützung geben werde. Die bisherige Drehleiter sei in die Jahre gekommen.

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