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Polizei

Feuerwehr rückt zu drei Bränden aus

In Feldern bei Neunburg vorm Wald brach am Wochenende auf mehreren Hektar Feuer aus. Dabei entstand hoher Sachschaden.

Bei den Feldbränden am Wochenende wurden landwirtschaftliche Geräte zerstört. Foto: Polizei Neunburg
Bei den Feldbränden am Wochenende wurden landwirtschaftliche Geräte zerstört. Foto: Polizei Neunburg

Neunburg vorm Wald.Gleich drei Brände auf Feldern verzeichneten die Feuerwehren aus Neunburg vorm Wald und Umgebung an diesem Wochenende: Am Samstag gegen 13.30 Uhr geriet in der Rötzer Straße in Neunburg vorm Wald eine Großstrohpresse aus unbekannten Gründen in Brand. Das Feuer verbreitete sich von der abgehängten Presse schnell auf das angrenzende Feld, so dass von der Freiwilligen Feuerwehr neben dem Gerät auch noch eine rund drei Hektar große landwirtschaftliche Nutzfläche gelöscht werden musste. Der entstandene Gesamtschaden wurde hauptsächlich wegen des landwirtschaftlichen Gerätes auf 110 000 Euro geschätzt, wie die Polizei mitteilt.

Nur wenig später, gegen 15 Uhr, fing bei Wutzelskühn während Drescharbeiten das Stroh auf einem Getreidefeld Feuer. Durch den starken Wind gerieten dort schließlich vier Hektar Fläche in Brand. Das Feuer konnte ebenfalls erfolgreich von den Feuerwehren aus Neunburg, Penting, Kröblitz, Bodenwöhr, Seebarn, Schwarzhofen und Mitteraschau bekämpft werden. Hier betrug der Sachschaden etwa 1000 Euro. Auffällig war, dass es an diesem Tag auch in anderen Gemeinden des Landkreises zu vergleichbaren Bränden gekommen war. Offensichtlich spielte das trockene und windige Wetter eine große Rolle.

Bereits am Tag zuvor kam es außerdem gegen 15 Uhr in der Kemnathermühle zum Brand eines Feldes. Ein Landwirt aus Sonnenried führte zu diesem Zeitpunkt Erntearbeiten an seinem Feld durch, als er plötzlich bemerkte, dass sein Feld brannte. Geistesgegenwärtig mähte eine Schneise mitten durch sein Feld, damit sich das Feuer nicht auf die restliche Ernte ausbreitete. Dabei sprang das Feuer jedoch auf den Mähdrescher über, der im Anschluss fast komplett ausbrannte. Der Landwirt blieb bis auf eine Prellung unverletzt. Diese zog er sich zu, als er aufgrund des Brandes von seinem Mähdrescher sprang. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 62 500 Euro. Es brannten rund drei Hektar des Gerstenfeldes ab, was einen Ernteschaden von 2500 Euro verursachte. Der Großteil von etwa 60 000 Euro Schaden entstand durch den Brand des Mähdreschers. Eine Brandursache konnte nicht festgestellt werden. Aufgrund der Trockenheit ist es auch möglich, dass sich das Feld im Verlauf der Mäharbeiten selbst entzündete, wie es im Polizeibericht heißt.

Weitere Polizeimeldungen aus dem Landkreis Schwandorf finden Sie hier.

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