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Jubiläum

Feuerwehr Steinberg feiert 135-Jähriges

Ein Gartenfest war der Höhepunkt eines ereignisreichen Jahres für die Floriansjünger. Die Wehr wird immer mehr gefordert.
Von Franz Scharf

Die Jubelfeuerwehr Steinberg beim Kirchenzug Foto: Franz Scharf
Die Jubelfeuerwehr Steinberg beim Kirchenzug Foto: Franz Scharf

Steinberg.Höhepunkt eines ereignisreichen Jahres für die Feuerwehr Steinberg am See war das Gartenfest mit Feierlichkeiten zum 135-jährigen Bestehen. Im und um das Gerätehaus wurde im Rahmen eines Tages der offenen Tür mit Vereinen, Freunden und Bürgern gefeiert. Bereits am Vormittag trafen sich der Gemeinderat, umliegende Feuerwehren und örtliche Vereine zum Kirchenzug in die Pfarrkirche St. Martin.

Mit ihren Gästen feierte die Steinberger Wehr das Jubiläum. Foto: Franz Scharf
Mit ihren Gästen feierte die Steinberger Wehr das Jubiläum. Foto: Franz Scharf

Im Rahmen des Festgottesdienstes, den Pater Stephan zelebrierte, lobte der Ortsgeistliche die Aktiven. Sie praktizieren Nächstenliebe und das 24 Stunden täglich, sieben Tage in der Woche und jährlich 365 Tage. Die Jugendblaskapelle Wackersdorf-Steinberg am See umrahmte den Gottesdienst und den Frühschoppen. Bürgermeister Harald Bemmerl lobte in seinem Grußwort die ständige Bereitschaft der 42 Aktiven und die hervorragende Jugendarbeit, die immer wieder Nachwuchs an den Feuerwehrdienst in Steinberg am See heranführe. Nach den schwierigen Zeiten in den 70er-Jahren sei es ein Verdienst von Ehrenkommandant Rudolf Baumer und dem verstorbenen Ehrenvorstand Franz Drexler sowie Ehrenvorstand Johann Mühl gewesen, dass die Steinberger heute so gut dastehen. Kommandant Franz Kiendl und Vorstand Josef Mauerer jun. entwickelten Wehr und Verein ständig weiter.

Blaulichttag

  • Programm:

    Rettungsorganisationen werden sich einen Nachmittag lang mit einer Ausstellung und Praxisvorführungen der Bevölkerung vorstellen. (sff)

Die Gemeinde gehe gerne auf den Bedarf ihrer „ersten Dienstleister“ in der Dorfgemeinschaft ein, sagte Bemmerl. Nach den Schadenslagen der vergangenen Jahre habe man die Ausrüstung ständig aktualisiert. Der Gemeinderat habe deshalb 2019 auch Mittel zur Ersatzbeschaffung für das 36 Jahre alte Tanklöschfahrzeug bereitgestellt.

Die Schwarzenfelder Jugendblaskapelle umrahmte den Kaffeenachmittag. Foto: Franz Scharf
Die Schwarzenfelder Jugendblaskapelle umrahmte den Kaffeenachmittag. Foto: Franz Scharf

Kreisbrandrat Robert Heinfling sagte, die Steinberger seien in den vergangenen Jahren immer mehr gefordert worden. Vorstand Josef Mauerer jun. bedankte sich bei allen Gästen und den Helfern. Besonderes Lob zollte er der aktiven Mannschaft, die in diesem Jahr bereits weit mehr als 50 Einsätze bewältige habe – mehr als jemals zuvor in ihrer Geschichte. Trotzdem blieben das Vereinsleben und die Nachwuchsförderung nicht auf der Strecke. Der Förderverein habe stets ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Wehr.

Nachmittags spielte der Nachwuchs der Schwarzenfelder Jugendblaskapelle unter Leitung des Steinbergers Burkhardt Weber zum Kaffee auf. Die Jugendfeuerwehr begeisterte mit Hüpfburg, Spritzenhäusl, heißem Draht, einer Mal- und Bastelecke Kinder und Jugendliche. Spät abends klang das Jubiläum bei angenehmen Temperaturen aus. Für den 8. September hat die Steinberger Feuerwehr einen Blaulichttag organisiert.

Training

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