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Fasching

Feuerwehrball brachte Gäste in Schwung

Der Ball der Freiwilligen Feuerwehr Bergham ist ein gesellschaftlicher Höhepunkt. Heuer glänzten Biene Maja und ihre Freunde.
Ulrike Wolf

Der Tanz „Biene Maja“ begeisterte das Publikum. Foto: Ulrike Wolf
Der Tanz „Biene Maja“ begeisterte das Publikum. Foto: Ulrike Wolf

Nittenau.Seit den Nachkriegsjahren gehört der Feuerwehrball der Freiwilligen Feuerwehr Bergham zu den gesellschaftlichen Höhepunkten der Nittenauer Ballsaison. Am Samstagabend war es wieder soweit, und Vorstand Hans Heimerl freute sich über einen ausverkauften Pirzer-Saal. Viele Vereine und Nachbarwehren kamen und machten sich einen schönen Abend. Stammgäste sind seit Jahren die Wasserwacht, der Trachtenverein und die Landjugend sowie die Feuerwehren Nittenau, Kaspeltshub und Neuhaus.

Statt wie die Jahre davor mit einer Polonaise eröffneten diesmal der Vorstand und Ballkönigin Katharina Eichinger den Ball mit einem Walzer. Nach der ersten Runde füllte sich rasch die Tanzfläche. Die Tradition der Ballkönigin ruhte einige Jahre, heuer wurde sie wieder belebt. Die Band „Jack Point“ heizte die Stimmung an, so dass die Tanzfläche immer gut besucht war. Auch die Bürgermeisterkandidaten Benjamin Boml und Thomas Hochmuth drehten mit ihren Partnerinnen einige Runden auf dem Tanzparkett. Wer weniger Freude am Tanzen hatte, ließ sich in der Bar einige Cocktails oder Schnäpse schmecken.

Die Festdamen der Feuerwehr sorgten gegen 21 Uhr für die erste Einlage. Sie hatten einen Tanz mit Schuhplattler-Elementen einstudiert. Passend dazu trugen sie Lederhosen und ihre blauen „Feierweiber“-T-Shirts. Die Idee und die Choreographie dazu stammten von Magdalena Schwaiger.

Die zweite Einlage folgte gegen 22.30 Uhr. Die Aktiven der Feuerwehr schwebten als Freunde der Biene Maja übers Parkett. Vorstand Hans Heimerl mimte den „faulen Willi“ und wurde von Flip, dem Grashüpfer, gezogen. Manfred Kräuterer spielte den „Bienenkönig“, um den alle anderen Bienen tanzten. Der schwungvolle Tanz enthielt auch etliche akrobatische Elemente wie Hebefiguren.

Seit November war an dem anspruchsvollen Tanz und den Kostümen gefeilt worden. Die Idee zum Thema hatten Karl-Heinz Stich und Gabi Reil. Die Idee zur Musik und zu den Tanzbewegungen hatte Melanie Gruber. Als Choreographin und ehemaliges Gardemädchen bringt sie große Erfahrung mit, Geschichten musikalisch umzusetzen. Insgesamt bevölkerten während des Tanzes 26 Honigbienen und Drohnen die Tanzfläche. Auch der „faule Willi“ tanzte eifrig mit.

Das Publikum sparte nicht mit Applaus und forderte Zugaben, die natürlich gewährt wurden. Bis in die frühen Morgenstunden dauerte die Ballnacht beim Pirzer mit viel guter Tanzmusik und anregenden Gesprächen.

Die Ballkönigin

  • Tradition:

    „Zur Zeit haben wir genügend junge Frauen, da können wir diese Tradition wieder aufleben lassen. Die weiblichen Mitglieder, die schon länger bei der Feuerwehr sind, waren alle schon mal Ballkönigin“, erklärte Hans Heimerl die Wiederaufnahme des Brauchtums.

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