MyMz
Anzeige

Feuerwehren erhalten bischöflichen Segen

Da der Florians-Tag heuer nicht gefeiert werden darf, erbittet Bischof Rudolf Voderholzer den Schutz für die Einsatzkräfte.

Seit dem 21. März hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Landkreis 4000 Arbeitsstunden zu erbringen. Das ist in etwa so viel, wie in der Zeit vor der Corona-Pandemie.  Foto: Martin Kellermeier
Seit dem 21. März hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Landkreis 4000 Arbeitsstunden zu erbringen. Das ist in etwa so viel, wie in der Zeit vor der Corona-Pandemie. Foto: Martin Kellermeier

Schwandorf.Jedes Jahr begehen die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis am ersten Maiwochenende den Tag des Heiligen Florians mit großen Festgottesdiensten, um auf die Fürsprache und den Schutz für ihre Arbeit sowie eine sichere Heimkehr zu bitten. Doch in Zeiten von Corona sei dies leider nicht möglich, so die Verantwortlichen der Feuerwehren im Landkreis in einer Pressemitteilung.

Neben dem medizinischen Personal leisteten die Feuerwehren in ganz Bayern unsäglich viel und würden sich in dieser schweren Zeit mit einbringen. Seitdem die Ausgangsbeschränkungen am 21. März 2020 in Bayern gelten, hätten die Feuerwehren im Landkreis keinen deutlichen Unterschied bemerkt, ganz im Gegenteil. Von diesen Zeitpunkt an hätten die ehrenamtlichen rund 4000 Einsatzstunden leisten müssen. Dabei sollte man gerade in dieser schweren Zeit um die Fürsprache und den Schutz aller Einsatzkräfte bitten. Aus diesem Gedanken heraus habe die Kreisbrandinspektion des Landkreises Schwandorf in Absprache mit Kreisbrandrat Robert Heinfling durch den Pressesprecher Hans-Jürgen Schlosser den Kontakt zum bischöflichen Ordinariat in Regensburg aufgenommen. Dabei sei durch den Fachberater die Wichtigkeit des Florians-Tages für die Feuerwehren insbesondere im Landkreis dargestellt worden.

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer habe gerne auf diese Anfrage mit einem Schreiben geantwortet, in dem er die Verbundenheit der Feuerwehren zum heiligen Florian hervorhebt. „In Zeiten der Corona-Pandemie ist das Feiern von großen öffentlichen Gottesdiensten aber leider nicht möglich. Deswegen möchte ich auf diesem Weg meine Wertschätzung, meine Hochachtung und meinen Dank für die Arbeit und Ihr Engagement zum Ausdruck bringen“, schreibt Voderholzer in seinem Brief an die Feuerwehren im Bistum.

Dabei erfüllte er einen großen Wunsch der Schwandorfer Inspektion und spendete den bischöflichen Segen, dem auch ein Gebet beilag: „Großer und starker Gott, du hast dem heiligen Florian uns einem Gefährten die Gnade geschenkt, den Glauben an Christus durch Ihr Sterben zu bezeugen. Gewähre uns auf die Führsprache Schutz und Hilfe und gib auch uns den Mut, den Glauben unerschrocken zu bekennen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.“

In einem weiteren Schreiben hat Kreisbrandrat Robert Heinfling allen Einsatzkräften für ihren Dienst gedankt. In solchen Zeiten beweise sich immer wieder, wie wichtig die Hilfs- und Rettungsorganisationen sind. Die Feuerwehren im Landkreis Schwandorf gehörten zu den tragenden Säulen dieser Gesellschaft und das ehrenamtlich, so Heinfling, der mit Blick auf die hohe Ansteckungsgefahr der Einsatzkräfte um besondere Vorsicht bittet.

Vorsicht ist geboten

  • Maßnahmen:

    Pressesprecher Hans-Jürgen Schlosser verweist in diesem Zusammenhang nochmals auf die besonderen getroffenen Vorsichtsmaßnahmen, die derzeit für alle Feuerwehren im Landkreis gelten.

  • Plattform:

    Alle aktuellen Maßnahmen sowie Mitteilungen von Ministerien und Ämtern, die den Feuerwehrdienst betreffen, werden auf der Internetplattform www.kfvschwandorf.feuerwehren.bayern veröffentlicht.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht