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Jubiläum

FFW Bach feierte das 115-Jährige

Beim Kommersabend gab es zahlreiche Ehrungen. Michael Albang und Hans Schwendner sind neue Ehrenmitlieder.
Von Ralf Gohlke

Ehrungen standen im Mittelpunkt des Kommersabends zum 115-jährigen Bestehen der Feuerwehr Bach. Foto: ggo
Ehrungen standen im Mittelpunkt des Kommersabends zum 115-jährigen Bestehen der Feuerwehr Bach. Foto: ggo

Dieterskirchen. Auf stattliche 115 Jahre ihrer Geschichte kann die Freiwillige Feuerwehr im Dieterskirchener Ortsteil Bach heuer bereits zurückblicken. Da dieses Datum nicht ganz einem echten Jubiläum entspricht, ist die Feuerwehrführung übereingekommen, den zumindest „abgerundeten Geburtstags“ in einem angemessen kleinen Rahmen zu feiern. Den Auftakt dazu bildete am Freitag ein Kommersabend im Vereinslokal dem Gasthaus „Alter Wirt“ in Bach. Im Mittelpunkt dabei standen Ehrungen für langjährige Mitglieder des Feuerwehrvereins und die Aktiven, die eine Anerkennung des Bayerischen Innenministers erhielten.

Viele Ehrengäste kamen

Der Vorsitzende, Peter Schwendner, freute sich über den guten Besuch des Abends, insbesondere die zahlreichen Ehrengäste, die der Einladung gefolgt waren. Dazu zählten Landrat Thomas Ebeling, Bürgermeister Hans Graßl und für die Feuerwehrführung, Kreisbrandrat Robert Heinfling, Kreisbrandinspektor Richard Fleck und Kreisbrandmeister Konrad Hoch.

Peter Schwendner erinnerte in seiner kurzen Ansprache daran, dass die letzte Feierlichkeit bereits 15 Jahre zurückliege. 88 Mitglieder zähle die Feuerwehr aktuell, wobei das Älteste bereits über 90 Jahre alt sei. „Ohne euch Mitglieder ginge gar nichts“, verdeutlichte der Vorstand. Dabei sei es unerheblich, ob jemand aktiv oder passiv sei. Auf jeden Einzelnen käme es an. Mit einer Schweigeminute rief er zum Gedenken an die bereits verstorbenen Mitglieder auf.

„Alles Gute zum 115-Jährigen“, wünschte Bürgermeister Hans Graßl. Solche Anlässe seien wichtig, um darauf hinzuweisen, dass das Zusammenleben im Dorf ohne den Verein und seine Mitglieder um einiges ärmer wäre. Im Hinblick auf die anstehenden Ehrungen bedankte er sich bereits vorab bei allen, für ihre Treue zum Verein. Es sei immer ein gutes Gefühl zu wissen, dass jemand da sei, um in der Not helfen zu können. Zum aktuellen Problem der Feuerwehr in Bach merkte er an: „Ich hoffe, dass wir in Sachen Feuerwehrhaus eine Lösung finden können, die alle zufriedenstellt.

Enorme Leistungen vollbracht

Landrat Thomas Ebeling leitete sein Grußwort mit einer scherzhaften Anekdote über sein Verhältnis zu Kreisbrandrat Robert Heinfling ein: „Die Römer haben die erste Feuerwehr gegründet. Weil sie sich selbst nicht in Gefahr begeben wollten, nahmen sie dafür natürlich Sklaven her. Damit ist auch unser Status erklärt“, sagte er mit einem Schmunzeln. Ernsthaft unterstrich er dagegen, dass die langjährige Treue zu einem Verein in der heutigen Zeit eben nicht mehr selbstverständlich sei. In Bayern gelinge es zum Glück, den Brandschutz mit Freiwilligen zu organisieren und aufrecht zu erhalten. Mit Geld sei deren Leistung nicht zu bezahlen. Aufgrund dessen könne auch die staatliche Ehrung nur eine kleine Anerkennung sein. Für die Wehr selbst hatte er Kuvert zum 115-Jährigen dabei.

KBR Heinfling sprach im Hinblick auf die staatlichen Ehrungen für 25 und 40 Jahre der Aktiven von einer enormen Leistung. Er verdeutlichte, dass dies die Einsatzbereitschaft an 365 Tagen im Jahr bedeute, immer auch mit Blick darauf, die eigene Gesundheit zu gefährden. Bevor es an die allgemeinen Ehrungen ging, wurde noch drei Feuerwehrmitglieder besonders gewürdigt. Michael Albang und Hans Schwendner wurden zu Ehrenmitliedern ernannt und Rosa Schmid zur Ehrenfahnenmutter.

Die Geehrten: Aktiver Dienst: 25 Jahre: Jürgen Süß, Gerhard Schwendner, Reiner Lindner, Roland Schafbauer, Jürgen Hereth, Thomas Köppl, Michael Lindner, Wolfgang Zimmermann, Gerhard Schmidt, Michael Schmidt, Günther Schmidt, Josef Hofstetter, Siegfried Schmid; 40: Johann Schwendner, Michael Albang

Mitgliedschaft: 25 Jahre: Siegfried Zimmermann, Thomas Schwendner, Johann Schwendner, Richard Köppl, Reinhard Zimmermann, Bernhard Hereth, Georg Schießl, Norbert Eytzinger, Johann Deyerl; 40: Michael Weiherer, Ernst Schöberl, Johann Kiener, Alfons Schneeberger, Erwin Schöberl, Rudolf Schöberl, Michael Vetter, Konrad Bauer, Helmut Lindner, Robert Bergschneider; 50: Matthias Forster, Josef Hereth, Günther Schmidt; 60: Albert Wagner, Adolf Lacher, Michael Schafbauer, Lorenz Schwendner; 65: Wolfgang Zimmermann, Johann Ruhland, Johann Schwendner; 70: Georg Schießl, Michael Schmid

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