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Ehrenamt

FFW Fischbach plant 150-Jahr-Feier

Mitglieder betrauen Loibl bei der Jahresversammlung mit der Planung. Viel Lob erhalten die Nachwuchs-Verantwortlichen.
Von Albert Herzog

Der 1. Vorstand der FFW Fischbach Fabian Windl (links) und der 2. Vorstand Florian Loibl bei der Jahresversammlung Foto: Albert Herzog
Der 1. Vorstand der FFW Fischbach Fabian Windl (links) und der 2. Vorstand Florian Loibl bei der Jahresversammlung Foto: Albert Herzog

Nittenau.Mit einem besonderen Antrag wartete Florian Loibl bei der Mitgliederversammlung der FFW Fischbau auf. Der zweite Vorsitzende bat um die Zustimmung, eine Planung zur 150-Jahr-Feier der FFW Fischbach im Jahre 2023 vorbereiten zu dürfen.

Der Vorstandschaft könnte sich ein viertägiges Fest vorstellen, man wolle auch die Dorfgemeinschaft mit ihren Vereinen um Mithilfe bitten. Man sei sich sicher, die Feiermeistern zu können, so Loibl. Er versprach, darauf zu achten, die Planung nach personellen und finanziellen Möglichkeiten zu gestalten und bei Bedarf auch zu reduzieren. Der Antrag fand Gehör. Alle 35 anwesenden Mitglieder stimmten zu und beauftragten Loibl mit der Gründung eines Festausschusses und in die Planungen einzusteigen.

Menschen

Was den Chef der Feuerwehr umtreibt

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Auch die anderen Themen der Versammlung, bei der der dritte Bürgermeister Jürgen Kuprat zugegen war, der allen viel Lob aussprach, waren positiv, nicht nur, aber auch, was den Nachwuchs angeht.

Zunächst kündigte Vorsitzender Fabian Windl aber an, dass die Mitgliederversammlungen künftig jährlich im ersten Quartal stattfinden werden, um dem Kassier die Darstellung der finanziellen und wirtschaftlichen Situation in seinen Abrechnungen zu erleichtern. In seinem Bericht war außerdem von fünf Gesamtvorstandssitzungen und einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstands, 24 Neuaufnahmen und einem Mitgliederstand von 381 Personen die Rede.

Tag der offenen Tür kommt an

Viele Termine, kirchlicher und gesellschaftlicher Art, gab es zu bewältigen. Den Florianstag in Nittenau hatte die Fischbacher Wehr ausgerichtet. Seinen Dank richtete Windl an die gräfliche Familie von der Mühle-Eckart für die großzügige Holzspende anlässlich der Johannifeier. Von der Bevölkerung gut angenommen wurde der Tag der offenen Tür mit umfangreichem Kinderprogramm. Der Vereinsausflug ging ins Fränkische; organisiert hatte ihn Florian Loibl.

Der erste Kommandant Waldemar Kojda berichtete von 39 Einsätzen die sich aus 22 technischen Hilfeleistungen, fünf Brandeinsätzen, zwölf Sicherheitswachten zusammensetzten, und von sonstigen freiwilligen Leistungen. Besondere Anforderungen stellte der Schneebruch am 3. Februar.

Kinderfeuerwehr

  • Verantwortliche:

    Von allen Seiten Lob erhielten Anna Stöger und Karlheinz Pongratz, die viel Zeit in die Gründung einer Kinderfeuerwehr investiert haben.

  • Schnupperstunde:

    Einen Termin dazu gibt es bereits. Bislang haben sich 19 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren angemeldet. Am 7. Dezember findet die offizielle Gründung statt.

31 aktive Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisteten 463 Einsatzstunden bei einer durchschnittlichen Einsatzstärke mit acht Aktiven je Einsatz. Weitere elf Übungen und Versammlungen folgten. Zehn Atemschutzträger und 13 Maschinisten sorgen für Einsatzbereitschaft. Martin Fenk qualifizierte sich zum Truppführer, er selbst bildete sich in Regensburg zum Ausbilder der Feuerwehr fort. Seitens der Stadt Nittenau gab es acht neue Überjacken und Überhosen für die Atemschutzträger. Der Aktivenausflug führte ins Rettungszentrum nach Furth im Wald mit anschließender Kutschfahrt zur Lohberghütte. Die Einwinterung des Hydrantennetzes sei bereits erfolgt.

Die Jugendgruppe zähle derzeit 19 Jugendliche von 12 bis 18 Jahren, berichtete Jugendwart Matthias Gietl, die sich 35 Mal zur Ausbildung und Vorbereitung zu Prüfungen mit vorbereitenden 30 Übungen trafen. Für die Durchführung der jährlichen Christbaumsammelaktion dankte er den Jugendlichen. Auf große Resonanz stieß der Jugendtag der Feuerwehr. Es wurden die verschiedenen Aufgaben der Feuerwehr vorgestellt. Außerdem konnten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen ihr Geschick unter Beweis stellen. Nach dem Werbetag wurden 16 neue Mitglieder aufgenommen.

Kanufahrt auf dem Regen

Im Juli beteiligte man sich mit anderen Jugendgruppen im KBM-Bereich an einer Kanufahrt auf dem Regen von Roding nach Nittenau. Für die Kinder und Jugend wurden am Tag der offenen Tür Wasserspiele aufgebaut. Es gab auch ein Bullriding und Kinder schminken. Die Bayerische Jugendspange legten Jonas Bockes, Diettler Leon und Michael Kaiser im September in Bruck ab. Michael Kaiser absolvierte die Jugendflamme Stufe 1. Die Jugendgruppe trifft sich in einem 14-tägigen Rhythmus jeweils am Donnerstag um 18 Uhr im Gerätehaus.

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