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Engagement

FFW ist stolz auf aktive Jugend

Die Wehr freut sich auch über einen Zuwachs an Mitgliedern. 14 Mal ging im zurückliegenden Jahr die Alarmierung.

Großes Lob erntete die Jugendarbeit der Feuerwehr Altenschwand. Foto: Albert Eichinger
Großes Lob erntete die Jugendarbeit der Feuerwehr Altenschwand. Foto: Albert Eichinger

Bodenwöhr.Aus den Berichten der einzelnen Sparten bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenschwand ging hervor, dass die 2019 neu gewählte Vorstandschaft gute Arbeit leistet. Jugendwart Michael Deml berichtete, dass wieder zwei Jugendliche in die aktive Wehr wechseln konnten.

Erster Vorsitzender Albert Eichinger teilte in seinem Bericht mit, dass die Wehr derzeit 260 Mitglieder zählt. Die Mitgliederzahl ist damit um sechs höher als noch 2019. Die Wehr besuchte viele Feste. Höhepunkt im abgelaufenen Vereinsjahr war die Maiandacht mit Fahrzeugsegnung sowie Segnung des Anbaus am Feuerwehrhaus. Dieser wurde nach etwa einjähriger Bauzeit fertiggestellt. „Der Anbau ist wirklich eine sehr gelungene Erweiterung des Gerätehauses“, sagte Eichinger.

Der Anbau sei unter anderem nötig geworden aufgrund der Beschaffung der neuen personenbezogenen Schutzanzüge durch die Gemeinde Bodenwöhr. Außerdem sei nun auch für die Schutzanzüge der Jugend ausreichend Platz. Dieser Anbau wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Altenschwand umfänglich finanziert und in Eigenleistung erstellt.

Weniger Einsätze 2019

Kommandant Helmut Knopf berichtete von 14 Einsätzen und damit zehn weniger als im Jahr zuvor. Im Durchschnitt waren 14 Mitglieder pro Einsatz dabei, wobei überwiegend technische Hilfeleistung gefragt war. Zudem wurden zwölf Übungen, Unterrichtsstunden und Unterweisungen abgehalten. Durchschnittlich waren 20 Mitglieder pro Übung anwesend.

Der Internetanschluss für das Gerätehaus ist im vergangenen Jahr installiert worden. Ein Alarmfax sei vom Feuerwehrverein angeschafft worden. Somit habe jedes Fahrzeug seinen Einsatz in Papierform und ein Exemplar verbleibe im Gerätehaus für später kommende Kräfte. Es seien auch für alle Aktiven neue Schutzanzüge inklusive Handschuhe von der Gemeinde angeschafft worden, die im Februar ausgeliefert worden seien.

Für die Jugendfeuerwehr berichtete Michael Deml, der mit Stephan Obermeier den Nachwuchs betreut, aus dem Vereinsleben. Die Jugendfeuerwehr zählt derzeit 15 Mitglieder, nämlich acht Jungs und sieben Mädchen. Dem Nachwuchs bietet die Feuerwehr viele Aktivitäten an. Beim fünftägigen Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr im August in Schönsee war die Jugendfeuerwehr beispielsweise mit acht Jugendlichen vertreten, was einen Teilnehmerrekord darstellte. Bei der Dorfmeisterschaft vom Schützenverein Ende November sicherte sich die Jugendfeuerwehr den dritten Platz.

Alle zwei Wochen üben die beiden Jugendwarte mit ihren Schützlingen. Im Jahr 2019 wurden so insgesamt 32 Übungen mit einem Zeitumfang von 67 Stunden abgehalten, sagte Deml. Dass die Arbeit der beiden Früchte trägt, zeigen die zahlreichen Auszeichnungen, die die Feuerwehr an ihre Jugendlichen vergeben konnte.

Die Jugendflamme Stufe II legten Jürgen Drexler, Daniel Götz, Franziska Hoffmann, Marisa Hoffmann, Ludwig Ippisch, Sophia Knopf und Vanessa Obermeier ab. Die Jugendflamme Stufe I absolvierten Lena Bollwein, Johannes Drexler und Simon Rösch. Beim Jugend-Wissenstest wurde Bronze an Lena Bollwein, Johannes Drexler und Simon Rösch verliehen. Silber erhielten Jürgen Drexler, Daniel Götz, Franziska Hoffmann, Marisa Hoffmann, Ludwig Ippisch, Sophia Knopf und Vanessa Obermeier. Gold ging an Lukas Bindl und Julian Feldmeier. Gold-Blau wurde Katja Drexler verliehen und Gold-Grün ging an Kathrin Ippisch.

Großes Lob für die Wehr

Kreisbrandmeister Heinrich Seltl nahm gemeinsam mit der Vorstandschaft die Auszeichnung der Jugendlichen vor und lobte die Wehr für ihre ausgezeichnete Jugendarbeit sowie die gute Kameradschaft.

Bürgermeister Georg Hoffmann bedankte sich für den von der Feuerwehr finanzierten und in Eigenleistung gebauten Anbau. Er fand auch, dass es ein sehr gelungenes Gebäude geworden ist, das auch optisch sehr gut zum Gerätehaus passt. Hoffmann lobte auch den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr und wünschte dem Verein ein „weiter so“.

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