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Engagement

FFW Kemnath rückte zu 28 Einsätzen aus

Der Feuerwehr gehören 152 Mitglieder an. Davon sind 44 im aktiven Dienst. Sie alle freuen sich über das neue Haus.

Die Einsatzkräfte bekämpften unter anderem einen Flächenbrand bei Büchlhof.  Foto: Gerhard Drösel
Die Einsatzkräfte bekämpften unter anderem einen Flächenbrand bei Büchlhof. Foto: Gerhard Drösel

Neunburg.Zum Jahresrückblick mit Rechenschaftsberichten hatten sich am Sonntag zahlreiche Mitglieder der FF Kemnath bei Fuhrn in der Schießl-Tafferne versammelt. Durch sechs Neuaufnahmen im vergangenen Jahr hat sich der Mitgliederstand der Wehr auf 152 Personen erhöht, davon leisten 44 aktiven Dienst.

Vorsitzender Manfred Scherl berichtete von den Aktivitäten des abgelaufenen Jahres, besondere Highlights waren ohne Zweifel das Patenbitten und die Übernahme der Patenschaft für das 125. Gründungsfest der FF Fuhrn im August sowie das Johannifeuer der FF Kemnath. Außerdem wurde an der Einweihung des „Aiherlhofs“ und der Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Mitterauerbach und zahllosen Festen der umliegenden Vereine teilgenommen.

Vorschau

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Kassier Xaver Wendl konnte über einen positiven Kassenstand berichten. Trotz der relativ hohen Ausgaben im Rahmen der Übernahme der Patenschaft für die FF Fuhrn und der vermehrten Festbesuche wurde durch eigene Veranstaltungen ein Zugewinn in der Kasse erwirtschaftet. Durch diese Einnahmen steht der Verein auf einer gesunden wirtschaftlichen Basis.

An 17 Übungen teilgenommen

Kommandant Gerhard Drösel informierte in seinem Rechenschaftsbericht über Übungsaktivitäten, Einsatzhäufigkeit und aktuellen Stand der Jugendgruppe. 17 Übungen wurden abgehalten. 28 Einsätze mussten von den Aktiven abgearbeitet werden. Besonders gefordert war die Wehr beim Schnee-Einbruch im Februar und bei vermehrten Brandeinsätzen wegen der großen Trockenheit im Juli. In Zusammenarbeit mit der FF Fuhrn und FF Mitter-/Oberauerbach werden derzeit 24 Feuerwehranwärter im Rahmen einer „Modularen Truppausbildung“ auf den aktiven Dienst vorbereitet. Der Abschluss soll im März/April 2020 erfolgen.

Ball der Feuerwehr

  • Termin:

    Feuerwehrball ist am 18. Januar – erstmals in der ehemaligen Schulturnhalle in Kemnath.

  • Essen und Trinken:

    Man habe sich bemüht, den Gästen ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot zu bieten. Zusätzlich werden in der Bar Cocktails, Longdrinks und verschiedene Spirituosen angeboten.

  • Musik:

    Für die musikalische Unterhaltung sind die „Oberpfälzer Kirwa Musikanten“ zuständig, zu späterer Stunde finden Auftritte der Tanzgruppen „Gipfelstürmer“ und „Traumtänzer der Berge“ statt.

  • Eintritt:

    Der Eintritt beträgt wie in den Vorjahren 5 Euro.

  • Jugendschutz:

    Jugendliche benötigen, so wie im Jugendschutzgesetz vorgesehen, die schriftliche Genehmigung der Erziehungsberechtigten.

Die Jugendgruppe der FF Kemnath bei Fuhrn besteht aus sechs Jungs und sechs Mädchen und wird von vier Jugendwarten und drei Jugendwarthelfern betreut. Bedauerlicherweise sind nur noch zwei Mädchen der Kemnather Wehr in der gemeinsamen Jugendgruppe, bestehend aus den Jugendlichen der FF Kemnath und der FF Mitter-/Oberauerbach. Hier wird dringend Nachwuchs benötigt, leider besteht hier die nächsten Jahre wegen eines Generationslochs keine Chance, Jugendliche für den Feuerwehrdienst zu werben. Bürgermeister Martin Birner lobte den guten Ausbildungsstand und die Zusammenarbeit der Feuerwehren der Stadt Neunburg.

Ihm sei es wichtig, so Birner, dass alle Feuerwehren in der Gemeinde Neunburg gut und sinnvoll ausgerüstet seien. Als Beispiel nannte er die neuangeschafften TSF für die Ortsteilfeuerwehren Kleinwinklarn, Meißenberg, Kröblitz, Mitteraschau und Mitter-/Oberauerbach sowie die in Planung befindlichen Feuerwehrgerätehäuser in Kleinwinklarn und Kemnath bei Fuhrn.

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Dem Bedarf gerecht werden

Im Anschluss wurden die Vereinsmitglieder noch über den Planungsstand des Feuerwehrgerätehauses informiert. Nachdem in der Stadtratssitzung im September der Planungsentwurf von Architekt Michael Steidl wegen zu hoher Baukosten keine Zustimmung der Stadträte erzielt hatte, konnte nach einer Überarbeitung, bei der, so Steidl, mit spitzer Feder gerechnet wurde und trotzdem dem Raumbedarf der Feuerwehr gerecht wurde, ein einstimmiges Ergebnis für den Neubau erzielt werden.

Im vorgelegten Bauzeitenplan soll der Rohbau im Frühjahr 2020, nach Erteilung der Baugenehmigung, erstellt werden. Der Innenausbau ist für Juli/August vorgesehen. Im August/September sollen die Außenanlagen gestaltet werden. Ende 2020 soll das neue Domizil bezugsfertig sein.

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