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Rettungskräfte

FFW Neukirchen hatte viel zu tun

Ein Kellerbrand und ein Feuer im Wechselrichter einer Photovoltaikanlage waren im vergangenen Jahr die schwierigsten Einsätze für die Wehr.

Bei der Jahresversammlung übergab Kommandant Josef Segerer Johannes Waldschmitt die Bescheinigung für den bestandenen Motorsägenkurs. Mit auf dem Foto ist Vorsitzender Johann Merl.Foto: sgr

Neukirchen.Ungewöhnlich viele Einsätze hatte die FFW Neukirchen im vergangenen Jahr zu verzeichnen. Einem Brand in einem Schaltkasten für Wechselrichter für eine Photovoltaikanlage in Siegenthann folgte ein Kellerbrand in einem Wohnhaus in Hartenricht und auch bei technischen Hilfeleistungen war die Wehr gefragt. Dazu kam im August die Beseitigung der Sturmschäden.

Zusätzlich zu diesen primären Aufgaben gab es für die Mitglieder aber noch viele andere Verpflichtungen wie das Fest zum 140-jährigen Bestehen, Sicherheitswachen und Verkehrssicherungen. Mit dieser stolzen Bilanz wartete Kommandant Josef Segerer bei der Jahresversammlung im Gasthaus Schärl auf.

Vorsitzender Johann Merl sagte, dass der Verein 168 Mitglieder zählt. Er erinnerte an die verschiedenen Veranstaltungen, die vom Verein ausgerichtet bzw. besucht hatte.

Höhepunkt im Jahr 2013 war das Gründungsfest. Am Gerätehaus wurden kleinere Reparaturen und Verbesserungen ausgeführt und am Löschfahrzeug ein Arbeitsscheinwerfer angebracht. Abschließend bedankte Merl bei allen für die tatkräftige Unterstützung. In seinem Ausblick für 2014 sagte Merl, dass der Wehr eine Einladung zum Burschenfest in Winkerling vorliege.

Kommandant Josef Segerer listete drei Brandeinsätze und mehrere technische Hilfeleistungen auf. Die Aktiven übten jeden Monat. Dazu kamen noch eine Hydrantenbegehung, eine UVV-Belehrung, eine Funkunterweisung und eine Gerätekunde hinzu. Am 6. November erfolgte die Umstellung auf die integrierte Leitstelle in Amberg. Eine Anschaffung von neuen Geräten ist notwendig, ebenso ein Fax für das Feuerwehrhaus, damit im Einsatzfall von der Leitstelle der detaillierte Einsatzplan übermittelt werden kann. Zwei Mitglieder nahmen erfolgreich an den Motorsägenkursen teil.

An der Ausbildung zum Truppmann bzw. Truppführerlehrgang konnten die vier gemeldeten Teilnehmer wegen terminlicher Gründe nicht teilnehmen. Segerer hofft, dass sich durch die künftigen Modullehrgänge die Ausbildungsmöglichkeiten verbessern. Einen ausführlichen Kassenbericht legte Cornelia Lang den Mitgliedern vor. Die Kasse schloss mit einem Minus ab. Das Minus resultiert aus diversen Anschaffungen und den Ausgaben für das Fest zum 140-jährigen Bestehen, berichtete die Kassenwartin. Die Kassenrevisoren bescheinigten den Mitgliedern eine ordnungsgemäße Kassenführung.

In seinem Grußwort bescheinigte Bürgermeisterin Ulrike Roidl der Wehr eine vorbildliche Arbeit. Durch die gute Ausbildung erfüllt sie die Anforderungen des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistungen, die heute mehr als zwei Drittel ausmachen.(sgr)

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