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Feuerwehr

FFW sucht nach neuem Vorstand

Die FFW Meßnerskreith verzeichnet einen stetigen Mitgliederzuwachs. Trotzdem dauert die Suche nach neuen Vorsitzenden an.
Von Norbert Wanner

Eine neue Rekordzahl an Einsätzen absolvierten die Aktiven der FF Meßnerskreith.  Foto: Christine Rüth
Eine neue Rekordzahl an Einsätzen absolvierten die Aktiven der FF Meßnerskreith. Foto: Christine Rüth

Maxhütte-Haidhof.Die Generalversammlung der FF Meßnerskreith zeigte eine Erfolgsbilanz. Die Gesamtschau ließ nur einen Schluss zu: Die Wehr ist hervorragend aufgestellt, was Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank in ihrem Grußwort ausdrücklich würdigte. Die FF Meßnerskreith sei ein „großer Eckpfeiler des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung“ für die Stadt. Sie verwies auf die „Tagesalarmsicherheit“, die nicht selbstverständlich sei. Trotzdem waren weder Vorsitzender Stefan Niedermeier noch sein Stellvertreter Robert Rem auf der Versammlung im Gerätehaus bereit, weiterzumachen. Das Duo hatte schon, wie die Mittelbayerische berichtete, im vergangenen August den Rücktritt erklärt, auf der Jahreshauptversammlung im November dann aber doch zugesagt, die Amtsperiode zu beenden, mit der klaren Aussage, nicht erneut zur Verfügung zu stehen.

Da auch sonst niemand der über 50 Besucher bereit stand, diese Ämter zu übernehmen, wurden die Neuwahlen abgebrochen und im Februar kommenden Jahres soll es einen zweiten Anlauf geben. Blieb beim Rücktritt damals unklar, was zu dieser Entwicklung geführt hatte, gab diesmal Ehrenkommandant Anton Niedermeier mit einer emotionalen Rede einen Fingerzeig, der jenseits der Erfolgsbilanz atmosphärische Störungen offenbarte, zwischen den Bereichen Verein und Aktive.

Die Mitgliederzahl stieg von 565 auf 578

In seinem Bericht blickte Niedermeier auf das vergangenen Jahr, aber auch insgesamt auf die dreijährige Amtszeit zurück. Die Zahl der Mitglieder stieg binnen zwölf Monaten von 565 auf 578. Neue Aktionen wie die Verteilung einer gedruckten Jahreschronik bescherten ein hohes Spendenaufkommen. Unter der Überschrift „Was in den letzten drei Jahren alles passiert ist“, zeigte die Bilanz von Niedermeier, dass das Haus für mögliche Nachfolger gut bestellt ist. 97 neue Mitglieder in drei Jahren, die Teilnahme an 56 Veranstaltungen, die Feuerwehr auf neue „digitale“ Beine gestellt, wie neue Homepage oder Mitgliederverwaltung, dazu, wie im Kassenbericht Christine Rüth detailliert erläuterte, ein sattes Plus in der Kasse.

Streitpunkt Kinderfeuerwehr

  • Kontroverse:

    Kinderfeuerwehrleiterin Christine Rüth beklagte, dass es nicht nachvollziehbar sei, warum die Integration der Kinderfeuerwehren in die städtischen Wehren noch nicht beschlossen ist.

  • Antwort:

    Die Bürgermeisterin wollte nicht im Detail darauf eingehen, um auf der Versammlung keinen Konflikt auszutragen, machte aber klar, dass sie die Schuld nicht bei der Stadt sieht.

All das sei eine Gemeinschaftsleistung wie Niedermeier betonte, der sich auch im Namen von Rem bei allen bedankte, die dazu einen Beitrag geleistet hatten. Schriftführer Karl Peter-Würstl berichtete aus der Arbeit des Verwaltungsrates, wo unter anderem verschiedene Beschlüsse zur Unterstützung der Aktiven gefasst wurden, wie die Anschaffung von neuen Helmlampen.


Mit 94 Einsätzen stand im Bericht von Kommandant Helmut Huber eine neue Rekordzahl. Zusammen mit 31 Übungen kamen die Aktiven so auf über 2600 Stunden und waren im wahrsten Sinne des Wortes einmal rund um die Uhr im Einsatz. Beim schweren Schneebruch im vergangenen Winter rückten die Aktiven zwei Tage lang aus. Huber sagte, dass 2004 gerade mal 19 Einsätze in der Statistik standen, zeige wie beeindruckend die Leistungen sind, die seine Mannschaft erbringt.

Menschen

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Auch die Jugend ist erfolgreich

Rund 40 Prozent der Stadtbevölkerung (4700 Einwohner) leben im Zuständigkeitsbereich der Wehr, die auch immer wieder für überörtliche Einsätze, wie auf der A 93 angefordert wird. Zehn Mitglieder zählt die Jugendgruppe und Jugendwartin Bianca Blasche hatte ein schönes Beispiel für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Den Wissentest in der Endstufe absolvierten zwei Jugendliche und ebenfalls zwei die Stufe eins. 38 Kinder zählt die „Löschbande“. Erstmals konnten drei Kindern zur Jugend übergeben werden, berichtete Kinderfeuerwehrleiterin Rüth.

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