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Projekt

Forschergeist der Kinder geweckt

Miniphänomenta gastiert in der Döpfer-Grundschule, die jetzt gefordert ist: Dann könnte Projekt zur Dauereinrichtung werden.

50 Experimente wecken den Forschergeist der Schüler.  Foto: Delf Dudlitz
50 Experimente wecken den Forschergeist der Schüler. Foto: Delf Dudlitz

Schwandorf.Die Miniphänomenta des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) hat die Private Grundschule der Döpfer-Schulen in ein Haus der Experimente verwandelt: 50 technisch-naturwissenschaftliche Stationen wecken den Forschergeist der 96 Schüler. Zwei Wochen lang entdecken die Kinder in jeder Pause spielerisch die Welt der Physik.

Beim „Tag der Öffentlichkeit“ haben die kleinen Forscher ihren Eltern und Gästen gezeigt, wie sie Lampenbilder und verschiedenfarbige Schatten erzeugen, wie das Pendel regelmäßige Linien in den Sand zieht und wie eine elektrische Ladung – einfach durch Reibung erzeugt – Styroporkugeln dazu bringt, wild im Experimentierkasten auf- und ab zu hüpfen wie Flöhe!

Während der zwei Wochen, in denen die Miniphänomenta in der Schwandorfer Grundschule zu Gast ist, führen die Lehrer zwar die Aufsicht über den Gebrauch der Stationen. Ansonsten versuchten sie sich aber zurückzunehmen: Die Stationen sollen die Kinder zum selbstständigen Experimentieren und Forschen anregen. Und tatsächlich forschen die Kinder eifrig, wie Schulleiter Thomas Rauch sagt: „Unsere Schüler sind fasziniert von den Stationen. Sie nutzen sie für ihre ganz eigenen Entdeckungen und bringen dabei ihre unterschiedlichen Vorerfahrungen mit ein.“ Hinter der Miniphänomenta stehen neben dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft als Träger auch die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände bayme vbm als Hauptförderer.

Die Miniphänomenta in Bayern ist begehrt – es gibt eine lange Warteliste von Bewerberschulen und bald werden die Stationen in der nächsten Schule aufgebaut. An der Grundschule in Schwandorf sind nun die Schulgemeinschaft und das Umfeld gefragt: Vom Engagement der Eltern und regionaler Unternehmen wird abhängen, ob einige der Stationen nachgebaut werden – und die Schüler in den Pausen weiterhin experimentieren können. Denn das Projekt will Kinder nicht nur für zwei spannende Wochen, sondern langfristig – und damit wirkungsvoller – „zum eigenständigen und selbstgesteuerten Forschen anregen“, wie bayme vbm-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betont.

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