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Franz Pointl erhält die höchste Auszeichnung

Diözesansekretärin Christa Mösbauer überreicht ihm die rote Ehrennadel der KAB
Von Rudolf Hirsch

Diözesansekretärin Christa Mösbauer (links) verlieh dem scheidenden Kreisvorsitzenden Franz Pointl (Mitte) die rote Ehrennadel des KAB-Diözesanverbandes. Rechts die neue Kreisvorsitzende Doris Wein-Deml.
Diözesansekretärin Christa Mösbauer (links) verlieh dem scheidenden Kreisvorsitzenden Franz Pointl (Mitte) die rote Ehrennadel des KAB-Diözesanverbandes. Rechts die neue Kreisvorsitzende Doris Wein-Deml. Foto: xih

Schwandorf.Franz Pointl hat sich um die „Katholische Arbeitnehmerbewegung“ verdient gemacht. 16 Jahre lang gehörte er dem Kreisvorstand an, davon die Hälfte der Zeit als Vorsitzender. Zwölf Jahre lang war er stellvertretender Diözesanvorsitzender, und seit 2002 steht Franz Pointl an der Spitze des Ortsverbandes St. Paul. Bei der Kreisversammlung am Freitag im Pfarrheim Fronberg stellte er sich nicht mehr zur Wahl.

Diözesansekretärin Christia Mösbauer dankte Franz Pointl für die langjährige ehrenamtliche Arbeit und verlieh ihm die rote Ehrennadel und damit die höchste Auszeichnung, die der Diözesanverband zu vergeben hat. Der scheidende Kreisvorsitzende erinnerte an gesellige, kulturelle und religiöse Veranstaltungen der letzten Jahre und bedankte sich bei seinen Mitstreitern „für das gute und lange Miteinander“. Auch die „Katholische Arbeitnehmerbewegung“ unterliege einem Wandel, so Pointl. Die Zahl der Mitglieder im Kreisverband sei von einst 1500 auf derzeit 1080 gesunken. Mit einem Geschenk verabschiedete Diözesansekretärin Christa Mösbauer auch die langjährige Mitarbeiterin im Vorstand, Elisabeth Langen (Fronberg).

Seniorenbeauftragter Fridolin Gans organisierte in den letzten vier Jahren 22 Veranstaltungen mit 1320 Teilnehmern. Zu den Besuchermagneten gehörte die musikalische Sitzweil in Schwarzenfeld und die Wallfahrt nach Plankstetten. Zu den religiösen Themen zählten Vorträge über „sinnvolles Beichten“, Verhältnis zu anderen Religionen und über neue Bestattungsformen. Wolfgang Nowak berichtete über die Kontakte der KAB nach Uganda.

Verbandsleitung

  • Neuwahl:

    Doris Wein-Deml aus Burglengenfeld ist neue KAB-Kreisvorsitzende und damit Nachfolgerin von Franz Pointl.

  • Vorstand:

    Zum Gremium gehören ferner Josef Kagerer (Schwandorf), Brigitte Dummer (Fensterbach), Jutta Gäsche (Schwandorf), Maria Gradl (Neunburg v. W.), Fridolin Gans (Schwandorf), Hans Nuber (Rappenbügl) und Wolfgang Nowak (Schwandorf). (xih)

„Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und „Frauen stärker in Führungsposition bringen“ – mit diesen Forderungen befasste sich Frauen-Beauftragte Jutta Gäsche. Doris Wein-Deml kümmert sich um die Familien und will sie stärker in die KAB-Arbeit einbinden. Für die sozialen Fragen ist Josef Kagerer zuständig. „Wir sind im Landkreis keine Insel der Seligen“, stellte er fest. Vor allem Frauen litten unter einer „verschämten Armut“. Die Sorge um die sozial Schwachen müsse weiter ein Anliegen der KAB bleiben, so Kagerer.

Der katholische Verband startet eine Kampagne zum Schutz des Sonntags. Diözesansekretärin Christa Mösbauer stellte die Initiative vor und verteilte Postkarten an die Mitglieder, die an den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder adressiert sind. Darin äußert sich der Verband „bestürzt darüber, dass Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger den Sonntagsschutz aufweichen möchte“. Deshalb fordert der Absender der Karte die bayerische Staatsregierung auf, den Schutz des freien Sonntags zu respektieren und sich gegen eine Ausweitung der Sonntagsöffnungen zu positionieren“. Christa Mösbauer wirft dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger „einen Generalangriff auf den freien Sonntag in Bayern“ vor.

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