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Infrastruktur

Freie Fahrt auf neuem Radweg

Das letzte Teilstück des Geh- und Radweges von Nittenau nach Bruck wurde am Freitag offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Mit Durchschneiden des Absperrbandes wurde der neue Radweg für den Verkehr freigegeben. Foto: Schwaiger

Nittenau. Radfahren liegt voll im Trend, darauf lässt die steigende Anzahl von Pedalrittern schließen. Ob zur Arbeit, für schnelle Erledigungen oder zwecks Freizeitgestaltung, wann immer möglich ist das Fahrrad bevorzugtes Beförderungsmittel. Besonders Kinder benutzen das Rad mangels anderer Möglichkeiten als Fortbewegungsmittel.

Der Geh- und Radweg von Nittenau nach Bruck, dessen letztes Teilstück am Freitag mit einer offiziellen Einweihung für den Verkehr freigegeben wurde, gewährleistet nun ein gewisses Maß an Verkehrssicherheit für Radfahrer und andere Nutzer, wie beispielsweise Inlineskater. Zu der kleinen Feierstunde an Ort und Stelle begrüßte Bürgermeister Karl Bley alle, die zur Verwirklichung des Projektes beigetragen hatten, sowie Mitglieder des Stadtrates und Polizeihauptkommissar Jürgen Wagner von der Polizeiinspektion Schwandorf. Ohne Unterstützung der staatlichen Stellen wäre dieses Projekt, das über das Sonderprogramm „Staatsstraßen in gemeindlicher Sonderbaulast“ finanziert wurde, gar nicht realisierbar gewesen, erklärte Bley. Er dankte besonders Baudirektor Berthold Schneider von der Regierung der Oberpfalz für die schnelle und unbürokratische Bearbeitung des Zuschussantrages der Stadt. Des Weiteren bedankte er sich bei dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach für die Beratung und Betreuung der Maßnahme und bei Josef Fellner und Hans-Georg Heigl von der Stadtverwaltung, die für die Abwicklung des Projektes verantwortlich waren. Der etwa drei Kilometer lange Radweg war zwar vorrangigstes Vorhaben, daran angegliedert waren aber auch Maßnahmen wie der Bau des Kreisverkehrs und der Gleisumfahrung sowie die Anbindung der Infrastruktur.

Einige Hürden hätten genommen werden müssen, so Bley, um all diese Herausforderungen zu meistern. Beim Zuschussgeber musste erst einmal entsprechende Überzeugungsarbeit geleistet werden. Zwei Jahre Diskussionen mit der Deutschen Bahn habe es gebraucht, bis eine Änderung der Gleisführung erreicht werden konnte. Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern mussten getätigt und die fertige Bauplanung mehrfach überarbeitet und korrigiert werden. Auch die Interessen der Firma Krones/Evogard bezüglich der Neuansiedlung waren zu berücksichtigen.

Allen, die mitgeholfen haben, trotz dieser und anderer Widrigkeiten das Vorhaben möglich zu machen, sprach Bley seinen Dank aus. Auch Berthold Schneider freute sich, dass das letzte Teilstück eines größeren Projektes nun fertiggestellt sei und dass man trotz Komplikationen und Umplanungen alles gut in den Griff bekommen habe. Die stark frequentierte Staatsstraße hätte einen Radweg dringend nötig gemacht und er wünsche allen künftigen Nutzern eine unfallfreie Fahrt. Albert Vollath vom Planungsbüro Wolf und Zwick hob die gute Zusammenarbeit mit den bauausführenden Firmen Sturm und Prechtl hervor.

Da bereits bei der Ansprache des Bürgermeisters immer wieder einige Ungeduldige den Radweg nutzen wollten und die Umfahrung des Absperrbandes zu riskanten Ausweichmanövern führte, verteilte Bley eiligst die Scheren für den offiziellen Akt der Freigabe. (tka)

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