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Kommunalwahl

Freie Wähler sind gegen „Heile-Welt-Getue“

Bürgermeisterkandidat Martin Scharf bekräftigte im Rahmen der Wahlversammlung der Freien Wähler in Fuhrn seine Forderung nach mehr Transparenz.

Bei der Wahlversammlung der FW sprach Bürgermeisterkandidat Martin Scharf.  Foto: Jürgen Donhauser
Bei der Wahlversammlung der FW sprach Bürgermeisterkandidat Martin Scharf. Foto: Jürgen Donhauser

Neunburg vorm Wald.Nicht nur die positiven Meldungen sollen der Bevölkerung mitgeteilt werden, heißt es in der Pressemitteilung der Freien Wähler. „Wir Freien Wähler sind Realisten. Wir wollen, dass unserer Bürgerinnen und Bürger den gesamten Sachverhalt kennen.“ Es müsse Schluss sein mit dem Heile-Welt-Getue der Mehrheitspartei.

Gerhard Drösel konnte zu dieser Wahlversammlung der Freien Wähler viele interessierte Bürger aus den Ortsteilen Fuhrn, Hofenstetten und Luigendorf begrüßen. Erweiterung und Sanierung der Grundschule, die Ausweisung von Industrieflächen und Bauland, die Verbesserung der Straßen und somit der hiesigen Infrastruktur sowie die Gründung eines medizinischen Versorgungszentrum seien unter Mitwirkung und teilweise auf Initiative der Freien Wähler erfolgt. Scharf hob die Investitionen für die Feuerwehren und deren gute Arbeit hervor. Er kritisierte die teilweise fehlende Transparenz und insbesondere die Schuldenentwicklung. Bauten auf „Pump“, die nicht notwendig sind, die zu groß bemessen sind oder kein konkretes Nutzungskonzept aufweisen, habe er abgelehnt und wird er auch zukünftig ablehnen. Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler vermisst vom Bürgermeister eine Antwort auf die konkreten, von ihm kritisierten Maßnahmen, zum Beispiel die „zu hohen Kosten für die Rathauserweiterung“. Ein Verweis auf Immobilien, bei denen Einnahmen erzielt werden, lenke vom Thema ab; diese Immobilien seien von Scharf in der Wahlkampagne nicht thematisiert worden. Ziel der FW sei es, die Verschuldung zu stoppen und mittelfristig Verbindlichkeiten abzubauen. Weitere Anliegen seien das Landratsamtsgebäude und Schloss sowie das Miteinander in der Bevölkerung. Scharf bedankte sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, zu kandidieren und sich somit ehrenamtlich für die Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.

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