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Region Schwandorf
Sonntag, 22. Juli 2018 22° 2

Bergfest

Fünf Tage im Dauereinsatz

Die Organisatoren freuen sich über mehr Kirchenbesucher als im Vorjahr. 2019 stehen drei Jubiläen an.
Von Rudolf Hirsch

  • Die Musikkapelle Ursensollen gab ein Benefizkonzert zugunsten der Orgelsanierung. Foto: xih
  • „Tag der Begegnung“ zwischen Bayern und Böhmen: Pater Francis (Mitte) begrüßte die Gäste auf dem Kreuzberg. Fotos: xih

Schwandorf.Die Veranstalter des Bergfestes ziehen eine positive Bilanz. „Es waren mehr Kirchenbesucher da als im vergangenen Jahr“, freut sich Pater Francis. Der Prior und Stadtpfarrer war zusammen mit seinen Mitbrüdern fünf Tage lang im Dauereinsatz bei den Früh- und Abendmessen und gönnte sich zum Abschluss im Festzelt einen Schluck aus dem Steinkrug.

Der Freitag war der Jugend gewidmet. Die Kreuzbergband begleitete den Gottesdienst, den Kaplan Martin Popp aus Oberviechtach zelebrierte. Der Geistliche ermunterte die Jugendlichen, kritische Fragen an die Kirche zu stellen und auf diese Weise hineinzuwachsen in den Glauben. „Sogar der Bischof stellt Fragen an Rom, wenn er Gewissheit haben möchte“, sagte Martin Popp in seiner Predigt. Der Abend bot auch den Besuchern des „Prayer Festivals“, das kürzlich im CFG-Gymnasium stattfand, eine Möglichkeit für ein Wiedersehen in geselliger Runde.

Der „Tag der Partnerschaft“

Am Samstag feierte die Kreuzberg-Gemeinde den „Tag der Partnerschaft“ mit Maria Kulm/Chlum Svarté Mari, Falkenau/Sokolov und dem Egerland. Der Probst von Maria Kulm, Pater Milan Kucera (70), zelebrierte den Abendgottesdienst und lud die Bürger der Stadt zum Besuch der Wallfahrtsstätte in Nordböhmen ein.

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Der Sonntag war zunächst geprägt von der üblichen Gottesdienstordnung. Nach den Messen überreichten Mitglieder des Pfarrgemeinderats Rosen zum Muttertag und luden zu Kaffee und Kuchen ein. Festwirt Josef Huger grillte ein 100-kg-Spanferkel für den Mittagstisch und ließ die Portionen mit Kartoffelsalat servieren. „Im Nu war alles weg“, freute sich der Festwirt, der auch Wallerfilet, geräucherte Forellen und die Amberger Bratwürste vom Holzkohlegrill verkaufte. „Die Besucher hatten aber weniger Durst als im vergangenen Jahr“, stellte Josef Huger mit Blick auf den Bierumsatz fest.

Von Blasmusik bis zu Giuseppe Verdi

Den kulturellen Höhepunkt des Tages bildete das Benefizkonzert der Blaskapelle Ursensollen unter der Leitung von Stefan Neger. Das Orchester bewies bei den Werken von Antonin Dvorak, Franz Schubert und Giuseppe Verdi, dass es neben bayerisch-böhmischer Blasmusik auch über klassisches Repertoire verfügt. Der Vorsitzende des Orgelfördervereins, Günter Jehl, freute sich über den guten Besuch und die Spenden, die für die Sanierung der Kirchenorgel verwendet werden.

Die Organisatoren Robert Valenti und Stefan Flierl waren mit der Resonanz zufrieden und hoffen auf noch stärkeren Besuch, wenn am Kreuzberg 2019 drei Jubiläen anstehen. (xih)

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