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Region Schwandorf
Dienstag, 19. Juni 2018 23° 3

Flurbereinigung

Für das Wegenetz gut vorgearbeitet

Die Vorbereitungen für das Verfahren und die Dorferneuerung in Denglarn wurden im Gerätehaus vorgestellt.

Bürgermeister Maximilian Beer (Mitte) und Anna Wendl stellten die Vorbereitungen des Verfahrens zur Flurbereinigung vor. Foto: gma
Bürgermeister Maximilian Beer (Mitte) und Anna Wendl stellten die Vorbereitungen des Verfahrens zur Flurbereinigung vor. Foto: gma

Denglarn.Vor kurzem fand im Schulungsraum des Feuerwehr-Gerätehauses in Haag eine Besprechung im Rahmen der Vorbereitung des Verfahrens zur Flurbereinigung und Dorferneuerung für Denglarn statt. Dazu hatten sich fast alle Grundbesitzer oder Pächter eingefunden, dazu der Leiter des Verfahrens, Baurat Martin Stahr, seine Stellvertreterin Stefanie Singer, Anna Wendl von der betreuenden Agentur „landimpuls“ sowie Bürgermeister Maximilian Beer und drei Markträte.

Zwei Wochen zuvor hatte schon eine Vorbesprechung stattgefunden, bei der man über die gewünschten Wege beraten hatte. Nun stellte Wendl die Ergebnisse im Detail vor.

Beer konstatierte, dass „gut vorgearbeitet“ worden war. Er stellte die Klassifizierung der Wege nach dem „Bayerischen Straßen- und Wegegesetz“ vor, man unterscheide zwischen ausgebauten und nicht ausgebauten Feld- und Waldwegen. Der Markt als größter Grundbesitzer werde sich beim Bau der Wege einbringen, soweit es im Rahmen des Gesetzes möglich sei. Man würde auch einen Platz in der Dorfmitte begrüßen, es seien auch schon „gute Gespräche“ geführt worden. Beer ging auch auf die „Rechte“ auf Grundstücken ein und informierte, dass das Landratsamt eingeschaltet sei. „Nur wenn Rechte wirklich vorliegen und eingetragen sind, können sie auch abgelöst werden“, stellte er fest.

Manch einem ging das Versprechen des Marktes, sich „einzubringen“, nicht weit genug, es gab etliche „emotional gefärbte“ Redebeiträge und eine rege Diskussion. Beer und Stahr versuchten immer wieder, die Diskussion zu versachlichen und entsprechende Informationen zu liefern. Stahr konnte so Daten über andere Verfahren beitragen und stellte die mögliche Wertsteigerung der Grundstücke heraus. Von anderen Teilnehmern wurde die Hoffnung ausgedrückt, dass das Verfahren wirklich durchgeführt werden könne, eine weitere Chance dafür werde es nicht geben. (gma)

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