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Kommunalwahl

Für zukunftsfähiges Teublitz

Der FW/UW-Bürgermeisterkandidat Markus Pretzl will bei seiner Wahl als Bürgermeister „frischen Wind ins Rathaus“ bringen.
Von Werner Artmann

„Frischen Wind ins Rathaus“ forderte FW/UW-Bürgermeisterkandidat Markus Pretzl beim Wahlauftakt. Foto: Werner Artmann
„Frischen Wind ins Rathaus“ forderte FW/UW-Bürgermeisterkandidat Markus Pretzl beim Wahlauftakt. Foto: Werner Artmann

Teublitz.„Stillstand oder Veränderung – Sie haben die Wahl!“ Mit diesem Slogan gehen Freie Wähler/ Unabhängige Wähler in den Kommunalwahlkampf am 15. März diesen Jahres. Zum Wahlkampfauftakt hatten sich am Sonntagabend rund 60 Interessenten im Bistro Fiege eingefunden, um von FW/UW-Bürgermeisterkandidat Markus Pretzl das Wahlprogramm und seine Marschrichtung zu hören. Dabei ging der Kandidat ganz gehörig „ins Gericht“ mit seinen beiden bei der Versammlung auch anwesenden Gegenkandidaten Thomas Beer (CSU und Andreas Ferstl (SPD) und ging dabei auf deren bisher versprochene Wahlkampfaussagen ein.

Die Begrüßung nahm 2. Vorsitzender Stephan Ketzer vor, der sich über die Teilnahme und das große Interesse der Bürger für die FW/UW freute. Die Tatsache, dass Abordnungen der CSU und der SPD mit ihren Bürgermeisterkandidaten sowie der FW-Landratskandidat Dieter Jäger aus Schwandorf anwesend waren, sei sehr erfreulich. Wie Ketzer ausführte, stehe die FW/UW zu ihren Schlagwörtern „sachlich-neutral-unabhängig“. Die Frage sei erlaubt, was in den letzten Jahren in der Stadt gemacht oder aber nur verwaltet wurde? „Deshalb sind wir und unser Bürgermeisterkandidat der Meinung, dass ein frischer Wind ins Rathaus einziehen muss“, sagte er.

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Ja zum Gewerbegebiet

In seiner Wahlkampfrede betonte Bürgermeisterkandidat Markus Pretzl, dass nicht alle Ideen für den Wahlkampf von ihm seien, sondern ein Großteil aus der FW/UW. Er befürworte das neue Gewerbegebiet, denn man müsse zukunftsfähig bleiben. Vielmehr wolle Pretzl das Gewerbegebiet als Dienstleistungszentrum vermarkten, in dem man z. B. eine mobile Altenpflege und eine IT-Firma mit hochqualifizierten Arbeitsplätzen integrieren könnte. „Ich möchte die Stadt auf die Zukunft mit zukunftsweisenden Technologien und mit einer sinnvollen Digitalsierung vorbereiten,“ stellte Pretzl fest. Umweltschutz sollte vor der Haustür beginnen: ein Biotop im Stadtpark statt großer, ungepflegter Flächen; Pflanzung eines Baums für jeden Neubürger, Umstellung städtischer Einrichtungen auf zertifizierten Öko-Strom, Eindämmung der Papierflut, Einführung einer Green-IT, Nachhaltigkeit in Ausschreibungen und Förderung von Projekten mit gesunden, nachhaltigen, regionalen Essen in den Kindergärten und Schulen.

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„Ich möchte einen realen und vernünftigen Umweltschutz nach Teublitz bringen ohne die Verbotskultur der Grünen!“, so Pretzl. Teublitz sei interessant für junge Familien, mit Baugebietsausweisung, Kindergartenplätzen, guter Infrastruktur sowohl digital als auch im Hinblick auf den Verkehr. Dazu gehöre, die Vereine zu stärken, vor allem die Jugendarbeit und nicht zu vergessen die Seniorenbetreuung.

Bürger-Dialog ist wichtig

Pretzl hält einen Bürger-Dialog mit regelmäßigem Austausch bei Bürgersprechstunden und runden Tischen mit Vereinen für sehr wichtig. Auch befürworte er ein Ärztehaus, das ein Paradebeispiel sei, wie die CSU die Bürger nicht in den Dialog eingebunden habe. „Ich möchte zusammen mit der FW/UW einen frischen Wind ins Rathaus bringen, Teublitz zukunftsfähig machen und aus dem Schatten der anderen Städte im Städtedreieck herausbringen“, betonte Pretzl. Nach der Wahl will man nur mit Parteien zusammenarbeiten, die kompromissbereit sind und sich für ein zukunftsfähiges Teublitz einsetzen.

FW-Landratskandidat Dieter Jäger betonte, dass mit Pretzl ein Bürgermeisterkandidat zur Wahl steht, der Teublitz auf die Herausforderungen der Zukunft, wie die Digitalisierung, perfekt vorbereiten kann.

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