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Gebühren für den Campingplatz steigen

Camper müssen in Nittenau ab dem 1. Januar um fünf Prozent mehr bezahlen – dennoch seien die Preise im Vergleich günstig.
Von Renate Ahrens

Nah an der Stadt und am Regenufer befindet sich der Campingplatz in Nittenau. Foto: Renate Ahrens
Nah an der Stadt und am Regenufer befindet sich der Campingplatz in Nittenau. Foto: Renate Ahrens

NITTENAU.Idyllisch, preisgünstig und gepflegt – so beschreiben Touristen und Bürger den Nittenauer Campingplatz mit integriertem Freibad. Zwei Drittel der 46 Plätze sind von Dauercampern belegt, viele davon kommen seit Jahren hier ans Regenufer.

Seit fünf Jahren sind die Gebühren gleichgeblieben, doch zum 1. Januar werden sie geringfügig erhöht, wie in der vergangenen Stadtratssitzung bekanntgegeben wurde. Außerdem seien die Größen der Stellplätze sehr unterschiedlich, betonte Bürgermeister Karl Bley. Nun soll deshalb auch eine Gebührendifferenzierung erfolgen, um Ungerechtigkeiten auszugleichen.

„Hierbei bewegen sich die Gebühren im Vergleich zu anderen Campingplätzen in der Region noch deutlich im unteren Bereich.“

Bürgermeister Karl Bley

Die Jahresgebühren steigen von 490 Euro auf 515 Euro, das entspricht fünf Prozent mehr. „Hierbei bewegen sich die Gebühren im Vergleich zu anderen Campingplätzen in der Region noch deutlich im unteren Bereich“, betont Bley. „Dort werden teilweise bis zu 1000 Euro fällig.“ Die Benutzung des Freibads ist im Preis inklusive. Erst in diesem Jahr hatte man sich im Stadtrat dafür ausgesprochen, das Freibad trotz roter Zahlen als Attraktion zu erhalten, allein schon wegen der Touristen. Im kontinuierlich 27 Grad warmen Becken schwimmen aber auch viele Nittenauer. Insgesamt stehen drei Becken zur Verfügung.

Freizeitangebote

  • Neue Gebühr:

    bis 79 Quadratmeter 515 Euro (bisher 490 Euro), 80 bis 99 Quadratmeter: 565 Euro, 100 bis 125 Quadratmeter: 615 Euro, 126 bis 152 Quadratmeter: 665 Euro. Der Winterstellplatz kostet 65 Euro.

  • Geöffnet:

    1. April bis 15. Oktober

  • Freizeitmöglichkeiten:

    Rad- und Wanderwege, Bootswandern, Angeln im Fluss Regen

Der Rekordsommer zog ohnehin viele Freibadbesucher an: Im August dieses Jahres wurde der 50 000. Besucher gezählt, wie die beiden Schwimmmeister Andreas Hanka und Peter Käsz meldeten. An einem Julitag kamen insgesamt einmal 1300 Gäste, das war der Tagesrekord dieses Jahres. Noch nie wurden außerdem so viele Schwimmkurse abgehalten, von der Wasserwacht, den Schulen und vom Freibad selbst.

In der Campingplatzgebühr sind das Abstellen eines Pkw enthalten sowie der Aufenthalt des Stellplatzinhabers, seines Lebenspartners und seiner noch nicht 16 Jahre alten, eigenen Kinder, so heißt es in der Gebührenordnung. Die Saison dauert von 1. April bis 15. Oktober. Wird der Platz auch außerhalb dieses Zeitraums belegt, wird zusätzlich eine Winterstellgebühr fällig.

Rückblick

Ein Jahr besonderer Jubiläen in Nittenau

Das Jahr 2018 war geprägt vom Fluss Regen, aber auch von Jubiläen von Vereinen und der Städtepartnerschaft.

Wer kein Zelt oder keinen Wohnwagen nutzen möchte, kann eines der drei Campingfässer für bis zu vier Personen mieten, die seit einigen Jahren auf dem Gelände stehen – ideal sind sie zum Beispiel für Bootswanderer, denn die Ausstiegsstelle ist nur 150 Meter entfernt. 35 Euro kostet die Nutzung pro Nacht für eine Person, jede weitere Person zahlt fünf Euro. Sogar Bettwäsche steht gegen eine Gebühr zum Leihen zur Verfügung. Ein Spielplatz direkt am Campingplatz wurde erst vor einigen Jahren gebaut.

Von der Gebührenerhöhung werden sich die Stammgäste sicher nicht abschrecken lassen. Klein, aber fein, mit familiärer Atmosphäre und guter Betreuung sei der Platz, so die vorherrschende Meinung – und mit Freibadbenutzung inklusive.

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