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Prozessionsspinner

Gefährliche Raupen aufgetreten

Die Stadtverwaltung Burglengenfeld bestätigt das Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Ortsteil Schlag (Pottenstetten).

Der Eichenprozessionsspinner dagegen bevorzugt nahezu ausschließlich Eichen-Arten, nur selten ist er an anderen Bäumen zu beobachten.  Foto: Stadt Burglengenfeld
Der Eichenprozessionsspinner dagegen bevorzugt nahezu ausschließlich Eichen-Arten, nur selten ist er an anderen Bäumen zu beobachten. Foto: Stadt Burglengenfeld

Burglengenfeld.Die Stadtverwaltung Burglengenfeld bestätigt das Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Ortsteil Schlag (Pottenstetten). „Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners stellen eine akute gesundheitliche Gefährdung für Menschen dar“, heißt es auf der Internetseite der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Am Montag (28. Mai) sollen die Raupen an der Eiche in Schlag von einem fachkundigen Mitarbeiter des Bauhofes entfernt werden.

Am Donnerstagabend hatte eine Bürgerin auf Facebook ein Foto der Raupen des Eichenprozessionsspinners gepostet. „Wir sind diesem Hinweis am Freitag umgehend nachgegangen“, sagt Pressesprecher Michael Hitzek. Demnach handelt es sich bei den gemeldeten Raupen tatsächlich um die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Die Stadtverwaltung warnt daher außer den Anwohnern u.a. Spaziergänger und Waldarbeiter davor, den Wald bei Schlag zu betreten. Die vom Eichenprozessionsspinner befallene Eiche steht direkt am Waldrand beim Anwesen Schlag 19.

Nach Kontakt mit den Raupenhaaren könne „die allergische Reaktion des Immunsystems individuell sehr unterschiedlich ausfallen“, so die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Zu den Symptomen gehören lokale Hautausschläge (Raupendermatitis), Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Begleitend treten Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf. In Einzelfällen neigen überempfindliche Personen zu allergischen Schockreaktionen, heißt es weiter.

Ausführliche Informationen gibt es auf der Internetseite der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft unter http://www.lwf.bayern.de/waldschutz/monitoring/066204/

Der Eichenprozessionsspinner dagegen bevorzugt nahezu ausschließlich Eichen-Arten, nur selten ist er an anderen Bäumen zu beobachten.

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