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Erziehung

Geldsegen für den Kita-Neubau

Steinberg am See profitiert von Förderprogramm des Staats und erhält 1,5 Millionen Euro für den Bau einer Tagesstätte.
Von Reinhold Willfurth

Die Kinder dürfen sich auf ein neues Haus freuen. Foto: Archiv
Die Kinder dürfen sich auf ein neues Haus freuen. Foto: Archiv

Steinberg am See.Gut 1,5 Millionen Euro für den Bau der neuen Kindertagesstätte: Die Gemeinde Steinberg am See profitiert von einem Investitionsprogramm des Freistaats Bayern zur Schaffung neuer Kitaplätze. Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. Das bedeutet konkret, dass die Gemeinde insgesamt 85 Prozent der förderfähigen Kosten vom Staat ersetzt bekommt. Das freut auch Bürgermeister Harald Bemmerl. „Wir haben hart dafür gearbeitet“, sagte Bemmerl. Viele Auflagen mussten beachtet werden, um die Anforderungen für das Förderprogramm zu erfüllen.

„Wir haben hart dafür gearbeitet.“

Harald Bemmerl, Bürgermeister von Steinberg

Der von der Kirche getragene Kindergarten der Gemeinde war in die Jahre gekommen. Eine Sanierung wäre „sehr teuer“ gekommen, sagte Bemmerl. Umso mehr freue man sich über den Förderbescheid. „Ich freue mich sehr, dass die Gemeinde Steinberg am See ein neues Kinderhaus mit 62 Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt errichtet. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1 514 000 Euro“, so Bayerns Familienministerin Emilia Müller.

Die Geburtenzahlen steigen

Emilia Müller Foto: ph
Emilia Müller Foto: ph

Zu dem Investitionsprogramm erklärte die Ministerin: „Das Programm kommt zur rechten Zeit: die Geburtenzahlen steigen. Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf von Flüchtlingskindern gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“

Seit 2008 seien rund 80 000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Müller: „Wir wollen eine maßgeschneiderte Kinderbetreuung in allen Teilen Bayerns und höchste Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Das vierte Investitionsprogramm ist ein Baustein dazu.“

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