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Freizeit

Große Begeisterung auf zwei Rädern

Mehr als 100 Teilnehmer kamen zum 47. Internationalen Treffen der Motorradsportfreunde Schwandorf nach Büchelkühn.
Von Josef Grabinger

Eine Kreidler Florett oder eine Zündapp waren in den 1960er Jahren der Traum vieler junger Leute.  Foto: Josef Grabinger
Eine Kreidler Florett oder eine Zündapp waren in den 1960er Jahren der Traum vieler junger Leute. Foto: Josef Grabinger

Büchelkühn.Die Motorradfreunde Schwandorf veranstalteten ihr 47. Internationales Motorradtreffen. Zum vierten Male fand es auf dem Gelände der Pferdefreunde Schwandorf statt. Bereits am zeitigen Freitagnachmittag trafen die ersten Teilnehmer ein – mit Motorrädern, Rollern oder Mopeds.

Das Gelände der Pferdefreunde im Landkreis Schwandorf bezeichnete der Vorsitzende der Motorradsportfreunde Schwandorf, Karl Gleixner als idealen Veranstaltungsort. Sein Dank galt dafür den Pferdefreunden mit Dr. Heinz Rödl und Michael Rester an der Spitze. Gleixner wertete die Veranstaltung als großen Erfolg und Werbung für ihr Hobby. Die Vereinsmitglieder investieren nicht nur Zeit in Fahrten, sondern auch sehr viel Zeit und Liebe in den Erhalt ihrer Motorräder, wie die Besucher beim Treffen auch sehen konnten.

Auch dieses Jahr fanden wieder viele befreundete Motorradvereine den Weg nach Büchelkühn. Bei der Preisverteilung ging der Internationale Preis an Jan Olof Olson aus Bjärnum (Süd-Schweden, 1200 Kilometer Anreise). Bei der nationalen Wertung belegte den 3. Platz Edmund Schütz aus Gaulsheim (390 Kilometer), den 2. Platz Berthold Kaiser aus Bad Wünnenberg (480 Kilometer) und den 1. Platz Reinhard Bast aus Dingen (780 Kilometer, er war bereits zum 19. Mal beim Treffen). Der Clubpreis ging an sechs Personen vom BMW-Stammtisch Salzgitter (550 Kilometer). Karl Gleixner lud gleich wieder ein zum 48. Internationalen Motorradtreffen auf dem Gelände der Pferdefreunde im nächsten Jahr.

Beim 47. Internationalen Motorradtreffen waren Motorräder der neuen Generation zu sehen, aber auch Oldtimer – älter als Baujahr 1985 – fehlten nicht. Die Hingucker waren diesmal die Moto Guzzis. Ein Anziehungspunkt für die Besucher war die Motor Guzzi Califormia, Baujahr 1972, mit 68 PS und 850 Kubik. Das Motorrad wurde zunächst vornehmlich für den amerikanischen Markt gebaut. Später hielt das Gefährt auch in Europa Einzug. Das Motorrad gibt es zwischenzeitlich schon in der sechsten Generation. Zwei Kultmaschinen aus den 1960er Jahren, eine Kreidler Florett und eine Zündapp, waren weitere Anziehungspunkte beim Motorradtreffen. Für das leibliche Wohl der Gäste und Besucher haben die Vereinsmitglieder wieder drei Tage lang bestens gesorgt. Auch die musikalische Unterhaltung an beiden Abenden ließ keine Wünsche offen. (sgr)

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