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Region Schwandorf
Donnerstag, 21. Juni 2018 27° 8

Sicherheit

Großzügige Spende für Großraumlüfter

Der Stützpunktwehr Schwarzenfeld wurde von den Naabtaler Milchwerken Privatmolkerei Bechtel ein Scheck überreicht.

Im Beisein des FFW-Verwaltungsrates, von Bürgermeister Manfred Rodde und Hans Hottner übergab Firmenchef Rene Guhl den symbolischen Scheck an Kommandant Stefan Sattich. Foto: Schießl
Im Beisein des FFW-Verwaltungsrates, von Bürgermeister Manfred Rodde und Hans Hottner übergab Firmenchef Rene Guhl den symbolischen Scheck an Kommandant Stefan Sattich. Foto: Schießl

Schwarzenfeld.Als erste und bisher einzige im Landkreis ist die Stützpunktwehr im Besitz eines Großraumlüfters. Die Wehr hat das 25 500 Euro teure Gerät angekauft, komplett finanziert durch eine großzügige Spende der Naabtaler Milchwerke Privatmolkerei Bechtel.

Bei der Überreichung des symbolischen Schecks am Donnerstag im FFW-Gerätehaus stellte Kommandant Stefan Sattich in Anwesenheit des Verwaltungsrates der Wehr die neue Errungenschaft vor. Der Großraumlüfter Typ Easy 2000 wird eingesetzt zur Entrauchung und Abkühlung bei Bränden in großen Objekten wie Lager-, Produktionshallen, Tiefgaragen oder Tunnels, erläuterte der Kommandant. Auch in Schwarzenfeld gibt es Hallen mit zirka 2000 Quadratmetern.

Durch Überdruckbelüftung eines verrauchten Objekts steigt der Innendruck, und die Rauchausbreitung kann verringert und gesteuert werden. Vorteile seien weiter, dass der Brandherd schneller ausfindig gemacht werden kann, der Löschtrupp bessere Sicht erhält und auch die Gefahr beim Einsatz sich verringert– beispielsweise bei Austritt von Ammoniak, wie er im Milchhof zum Einsatz kommt, so Sattich. Auch das Zubehör wurde mit angeschafft, berichtete er und dankte im Namen der Wehr für diese erneute Unterstützung.

„Wir als heimische Industrie fühlen uns mit der Bevölkerung verbunden“, erklärte Firmenschef Rene Guhl bei der Überreichung der Spende. Er bezeichnete es als ein Herzensanliegen, sich für die Heimat zu engagieren und als Ehrensache, die ehrenamtliche Arbeit der Wehrmänner zu unterstützen. „Mit der Spende wollen wir auch einen Beitrag zu deren Sicherheit leisten.“

Bürgermeister Manfred Rodde zeigte sich hoch beeindruckt von der Höhe der Spende. Dieses Gerät ist ein Beitrag zur Minimierung der Gefahr, stellte er fest und dankte im Namen der Bevölkerung und der Wehr. Dieses Engagement sei Zeichen für eine funktionierende Partnerschaft. Nachdem sich die Anwesenden von der Leistung und Wirkung der Anschaffung überzeugt hatten, lud Kommandant Stefan Sattich zu einem Umtrunk und einem Imbiss ein. (sss)

Technische Daten

  • Luftleistung im Freien:

    220 000 Kubikmeter. Zerstäubungsdüse: für Wasser oder Netzmittel bei 7 bar. Fahrgestell: Anhänger 750 kg. Motor: Honda GX 630, 20,8 PS. Steuerung: Kabel-Fernbedienung. Hubsystem 600 mm. Neigung: -10 bis + 20 Grad.

  • Betriebsdauer:

    Drei Stunden. Zubehör: Abgasschlauch, Druckkutte zum Belüften. Absaugkutte zum Entlüften. (sss)

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