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Bruck

Grüne: Schutz des Klimas beginnt vor Ort

Den Wahlkampfabschluss begingen die Brucker Grünen leicht satirisch, aber auch nachdenklich reflektierend im vollbesetzten Freizeitzentrum.
Von Daniela Lanzl

Bürgermeisterkandidat Manfred Pfauntsch bediente in einem satirisch angehauchten Rückblick das Klischee vom Strickpullover tragenden Grünen Foto: Daniela Lanzl
Bürgermeisterkandidat Manfred Pfauntsch bediente in einem satirisch angehauchten Rückblick das Klischee vom Strickpullover tragenden Grünen Foto: Daniela Lanzl

Bruck.Dabei stellten Rudi Sommer und Manfred Pfauntsch fest, dass die meisten Anträge im Marktrat abgelehnt werden, nur weil sie von den Grünen kommen. Schon 1990 habe man im Rat den Antrag auf ein Bürgerfest ohne Müll – also ohne Pappteller – gestellt. Seltsamerweise würden bis zum heutigen Tag noch Restbestände aufgebraucht. Der Bau des geplanten Kinderhauses in Holzbauweise wurde abgelehnt. Es scheine fast so, als wäre die Dramatik des Klimawandels noch nicht ins Bewusstsein der anderen Parteien eingesickert. Dies könnte sich mit Manfred Pfauntsch als Bürgermeister ändern, denn dann könnten Beschlussanträge gleich klimafreundlich formuliert werden.

Bürgermeisterkandidat Manfred Pfauntsch stellte sein Programm für Bruck vor. Sein großes Steckenpferd ist der Klimawandel. Das Schützen des Klimas beginne vor Ort. Jeder könne seinen Beitrag dazu leisten, aber jeder müsse auch tun, was er kann, damit der Klimawandel aufgehalten werden kann. Wichtig sei auch die Innenentwicklung des Marktes. „Es muss nicht noch mehr neue Bauplätze auf der grünen Wiese geben. Wenn man die vorhandenen nutzt, können so viele neue Wohnhäuser gebaut werden, dass es 1000 neue Brucker gibt.“ Dazu brauche es auch einen Energieberater im Rathaus. Die Barrierefreiheit für Banken, Apotheken und Geschäfte liegt den Grünen auch am Herzen. Ebenso der öffentliche Personennahverkehr, der Breitbandausbau, neue Wasserleitungen und die Erneuerung von Straßen. Hierzu müsse man natürlich auch Fördergelder nutzen. Auch Bildung und Schule sind wichtig. Im Hinblick auf diese bedürfe es auch einer gesunden Ernährung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen.

Nachdem sich die anwesenden Marktratskandidaten kurz vorgestellt hatten, kam Landratskandidat Rudi Sommer nochmals zu Wort, der auf 24 Jahre Kreistag zurückblicken kann. Einen großen Erfolg für Bruck nannte er den Kreisverkehr an der Fischbacher Kreuzung. Seit der Fertigstellung dieses Kreisverkehrs gab es keinen tödlichen Unfall mehr und es wurden zudem noch 1000 Quadratmeter Fläche entsiegelt. Auf seine Initiative hin wurde der notwendige Anbau ans Landratsamt in Holzbauweise verwirklicht. In Punkto Energie setzt der Landratskandidat auf die Nutzung von Sonnen- und Windenergie. (tlz)

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