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Region Schwandorf
Mittwoch, 25. April 2018 21° 4

Bildung

Gymnasium zeigte sich von bester Seite

Am „Tag der offenen Tür“ war an der Burglengenfelder Schule auch heuer wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Von Josef Schaller

  • Achssymmetrien spielerisch kennenlernen – mit Farbe und Pinsel ist das möglich. Foto: Schaller
  • Wer beim Probeunterricht in Französisch aufpasste, konnte sich am Ende der Veranstaltung in einer neuen Sprache verabschieden. Foto: bjs
  • Die Fachschaft „Latein“ überraschte mit einer Theaterszene Foto: bjs
  • Bei der Fachschaft „Biologie“ lernten die jungen Gäste, wie man Fingerabdrücke sichert. Foto: bjs
  • Im Raum der Stille wurden die Gäste zum Meditieren eingeladen. Foto: bjs

Burglengenfeld. Für Eltern mit Grundschülern der vierten Klasse wird es Zeit, eine Entscheidung für den weiteren Bildungsweg zu treffen. Ob das Johann-Michael-Fischer Gymnasium (JMFG) möglicherweise die richtige Wahl ist, davon konnten sich Eltern und Schüler am vergangenen Samstag bei einem Tag der offenen Tür überzeugen.

Schulleiterin Dr. Beate Panzer vermittelte den zahlreichen Besuchern dabei unter anderem Einblicke in die Schwerpunkte und Lerninhalte der verschiedenen Fachrichtungen. Ein besonderes Augenmerk legt die Schule auf die individuelle Förderung der Kinder. Die Angebotsvielfalt mache es möglich, dem jeweiligen Kind in seiner Persönlichkeit gerecht zu werden.

Die Fachschaften hatten sich viel einfallen lassen, um die Eltern für das Johann-Michael-Fischer Gymnasium zu begeistern. Und auch die Viertklässler hatten die Gelegenheit, die Schule kennenzulernen. Bei Mitmachstationen, Schnupperkursen und Knobeleien wurden ihre Talente auf die Probe gestellt. Für viele Schüler öffnete sich dabei die Tür zu einer neuen Welt.

Was passiert, wenn ich einen Würfel aus Draht in eine Seifenlösung tauche? Und was, wenn man eine Brausetablette in ein Reagenzglas gibt, es mit Wasser auffüllt und es schnell mit einem Luftballon verschließt? Welche Suchmaschinen gibt es, die für Schüler und Kinder wesentlich bessere Ergebnisse liefern als „Google“ oder „Yahoo“? Wie sichert man Fingerabdrücke? Viele spannende Fragen, die nicht unbeantwortet blieben. Es lohnte sich also, aufzupassen. Wie ein Mediennutzungsvertrag aussehen kann, dürfte die Viertklässler eher nicht interessiert haben. Die Eltern allerdings umso mehr.

„Chemie! Weil man experimentieren kann“, antwortete die zehnjährige Franziska, als sie danach gefragt wurde, was ihr am besten gefallen hat. Ihre Freundin Mara pflichtete ihr bei.

Eine ganz neue Dimension des Wis-sens wird sich für die künftigen Schüler im Fach „Informatik“ eröffnen. Die schulische Ausbildung erstreckt sich von Ordnung schaffen am PC bis hin zur Prozessverwaltung und professioneller Software-Entwicklung. Wer im Schnupperkurs in Französisch aufgepasst hatte, konnte sich am Ende von der Schule sogar in einer neuen Fremdsprache verabschieden. „Au revoir!“

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