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Fussball

Heimkehrer Bösl will punkten

Im Naabtalpark treffen zwei etwa gleich starke Teams aufeinander. Kleinigkeiten können spielentscheidend sein.
Von Josef Schaller

Das letzte Aufeinandertreffen im Naabtalpark gewannen die Gäste mit 1:0. Foto: Josef Schaller
Das letzte Aufeinandertreffen im Naabtalpark gewannen die Gäste mit 1:0. Foto: Josef Schaller

Burglengenfeld. Ziemlich genau zwei Monate ist es erst her, als am letzten Spieltag der Vorsaison der ASV Burglengenfeld und der TSV Kareth-Lappersdorf im Naabtalpark aufeinandergetroffen waren. Damals gewannen die Gäste am Ende etwas glücklich mit 1:0. Auch am Sonntag dürfte das Aufeinandertreffen wieder zu einer spannenden Angelegenheit werden. Davon gehen beide Trainer aus. Das Besondere dabei: Matthias Bösl, der damalige Trainer des ASV, sitzt nun beim Gegner auf der Trainerbank.

„Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in etwa gleich stark sind. Darum wird es ein enges Spiel werden“, so Bösl im Gespräch mit der Mittelbayerischen. Der Spielausgang sei völlig offen. Entscheidend sei unter anderem, wie die beiden Teams die englische Woche weggesteckt hätten. Möglicherweise werde auch die Tagesform und der Faktor Glück den Spielausgang beeinflussen.

Bessere Chancenauswertung

Der neue ASV-Trainer Werner Summerer hat die unnötige 1:2-Niederlage beim SV Neukirchen Hl. Blut inzwischen abgehakt und hofft auch, dass die Mannschaft daraus die richtigen Lehren gezogen hat. Jetzt gelte es, sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten und zu fokussieren. Wenn es gelingt, defensiv kompakt zu stehen und die sich ergebenden Torchancen auch zu nutzen, sieht Summerer für sein Team gute Chancen, den Platz als Sieger zu verlassen. „Die Chancenauswertung muss besser werden“, betont er. Wichtig sei auch, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Mannschaftsteile gut funktioniere. Überzeugt habe der ASV in den ersten beiden Saisonspielen dagegen in der Zweikampfführung.

Summerer schiebt die Favoritenrolle dennoch den Gästen aus Lappersdorf zu. „Es ist eine sehr gut ausgebildete und kompakte Truppe“, so der ASV-Coach, „und mit dem Torjäger Aaron Bice auch eine sehr torgefährliche.“ Zudem kenne Trainer Bösl die Stärken und Schwächen des ASV bis ins kleinste Detail, was durchaus ein Vorteil zugunsten der Gäste sein kann.

Matthias Bösl geht mit seinem Team optimistisch in die Partie. „Mein Team ist gut drauf. Wir sind auf einem guten Weg“, so der Lappersdorfer Coach. Nach vier Punkten aus zwei Spielen sei er mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Im Heimspiel am vergangenen Mittwoch gegen die SpVgg Pfreimd sei allerdings ein deutlich höherer Sieg verpasst worden, so der Burglengenfelder, der sich sehr auf sein erstes Aufeinandertreffen mit seiner alten Mannschaft freut. Er sei sich sicher, dass die Zuschauer ein spannendes und intensives Spiel sehen werden. Geschenke will er jedoch bei seiner Heimkehr nicht verteilen und hofft darauf, dass seine Mannschaft den positiven Trend fortsetzen kann.

Unveränderter Kader

Summerer hatte sich nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen den 1. FC Kötzting auch in Neukirchen Punkte erhofft. Dass daraus nichts geworden ist, lag an der miserablen Chancenverwertung sowie am gegnerischen Torwart, der mehrmals glänzend parierte. Lediglich Anton Schreyer gelang es, den Schlussmann mit einem Abpraller aus 16 Metern zu überwinden.

Im Kader des ASV Burglengenfeld gibt es für das Spiel am Sonntag keine Neuigkeiten. Quirin Meier und Tarkan Özdemir fallen noch verletzt aus. Thomas Besenhards Rückkehr in den Kader entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining.

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