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Heinrichskirchen schafft den Hattrick

Beim Pokalturnier „Wilde Liga“ kämpften die Teams um den Titel. Beim Elfmeterschießen wurden Spenden gesammelt.

Schirmherrin Katrin Obermeier (zweite von rechts) mit den Spielführern der teilnehmenden Mannschaften bei der Siegerehrung. Schiedsrichter Ralf Waworka (rechts unten) leitete die Spiele souverän. Foto: gmn
Schirmherrin Katrin Obermeier (zweite von rechts) mit den Spielführern der teilnehmenden Mannschaften bei der Siegerehrung. Schiedsrichter Ralf Waworka (rechts unten) leitete die Spiele souverän. Foto: gmn

Thanstein.Zum mittlerweile 44. Mal wurde am vergangenen Wochenende das Pokalturnier „Wilde Liga“ zwischen den Orten Thanstein, Pillmersried, Heinrichskirchen und Diepoltsried ausgetragen. Ausgerichtet wurde das Turnier wieder auf dem Sportplatz in Heinrichskirchen, für die Organisation war Thanstein verantwortlich.

Die Spiele fanden unter der Schirmherrschaft von Katrin Obermeier statt, die Preisverleihung war am Sonntagabend im Wintergartencafé in Thanstein. Bei der Neuauflage stellte die Mannschaft aus Heinrichskirchen nun zum dritten Mal in Folge den Pokalsieger. Den neuen Wanderpokal, der durch Helmut Brandl gestiftet wurde, durften sie somit erstmalig entgegennehmen. In den beiden Vorrundenbegegnungen am Samstagnachmittag gelang zunächst der Mannschaft aus Thanstein ein knapper 1:0 Sieg gegen Diepoltsried. In der zweiten Partie siegten die „Hanskirchana“ deutlich mit 3:0 gegen Pillmersried. Am Sonntagnachmittag endete das Spiel um Platz drei zwischen Diepoltsried und Pillmersried vorerst 1:1. Das Elfmeterschießen brachte die Entscheidung, hier siegte Diepoltsried mit 5:4 gegen Pillmersried und wurde Dritter.

Wie schon in den beiden Vorjahren standen sich anschließend Thanstein und Heinrichskirchen im Finale gegenüber. Nach zahlreichen Chancen auf beiden Seiten gelang Mitte der ersten Halbzeit Alex Reitinger das goldene Tor zum 1:0 und damit der Titelhattrick. Schiedsrichter Ralf Waworka leitete die Spiele stets souverän und ruhig, der Spielmodus wurde in den vergangenen Jahren auf eine Spielzeit von zweimal 30 Minuten verkürzt. Vor dem Endspiel hatten Jung und Alt Gelegenheit, an einem Benefiz-Elfmeterschießen teilzunehmen. Das „Schießen vom Punkt“ kam wieder gut an und bei einem Einsatz von zwei Euro je Elfmeter erbrachte dies mit zusätzlichen Spenden einen Erlös von 200 Euro, der einem wohltätigen Zweck zu Gute kommen wird.

Bei der Siegerehrung betonte Turnierleiter Matthias Niebauer die gesellschaftliche Bedeutung des seit nunmehr 44 Jahren ausgetragenen Sportereignisses, welches „das Miteinander in und auch zwischen den vier Ortschaften fördert“. Niebauer dankte allen Helfern und Spendern, sowie der Schirmherrin für ihre Unterstützung. Sein besonderer Dank galt allen Teilnehmern für ihre faire und kameradschaftliche Spielweise. Gemeinsam übergaben Matthias Niebauer und Schirmherrin Katrin Obermeier die Pokale und einen Spielball. (gmn)

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