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Chance

Historisches Erbe bewahren

Der Markt Schwarzhofen und der Freistaat unterstützen sanierungswillige Hauseigentümer im Ortskern.

Der städtebauliche Berater des Marktes, Architekt Hartmut Schließer, übergibt an Bürgermeister Maximilian Beer das erste druckfrische Exemplar der neuen Gestaltungssatzung für den Bereich des historischen Altortes von Schwarzhofen. Foto: VG Neunburg
Der städtebauliche Berater des Marktes, Architekt Hartmut Schließer, übergibt an Bürgermeister Maximilian Beer das erste druckfrische Exemplar der neuen Gestaltungssatzung für den Bereich des historischen Altortes von Schwarzhofen. Foto: VG Neunburg

Schwarzhofen.Seit fast drei Jahrzehnten befindet sich der Ortskern des historischen Altorts von Schwarzhofen in der Förderkulisse des Städtebauförderprogramms. Es ist dies eine große Chance, um das historische Erbe nicht nur für die Nachwelt zu erhalten, sondern es auch zu sanieren und zeitgemäße Nutzungen der Gebäude zu ermöglichen.

Ein notwendiges Instrument dabei ist die Gestaltungssatzung. Fast 20 Jahre nach deren Erlasses war es an der Zeit, diese grundlegend zu überarbeiten. Seit 1999 gab es Neuerungen, modifizierte Sichtweisen und damals noch nicht aktuelle Problematiken. „Insgesamt ist die Gestaltungssatzung ein wertvolles Instrument, Entwicklungen zuzulassen und sogar zu fördern, andererseits aber auch den Charakter des historischen Altortes zu erhalten. „Insoweit hat sich die Gestaltungssatzung für den Bereich des alten Marktortes bewährt,“ zeigt sich Bürgermeister Maximilian Beer überzeugt.

Große Fachkompetenz bewiesen

Er dankte dem städtebaulichen Berater des Marktes, Architekt Hartmut Schließer, der von Anfang an Bürger und Kommune mit hoher Fachkompetenz und Erfahrung unterstützt habe. Schließer überreichte an Beer dann auch in München das erste Exemplar der druckfrischen Gestaltungssatzung und lobte den Markt und den Bürgermeister als Musterbeispiel für eine Kommune, die auch mit wenig Finanzmitteln auf dem Bereich der Altortsanierung immer wieder Projekte vorangebracht habe. Der Markt Schwarzhofen möchte aber auch diejenigen, die ihr Haus im Altortbereich haben, zusammen mit dem Freistaat Bayern finanziell unterstützen.

Die Gestaltungssatzung für Förderanträge

  • Die Gestaltungssatzung

    und das Kommunale Förder- und Geschäftsflächenprogramm können Interessierte als Heftung im Rathaus Schwarzhofen und in der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg erhalten oder anfordern.

  • Ansprechpartner ist

    Bauamtsleiter Jürgen Steinbauer, Tel. (0 96 72) 92 05-20. Gestaltungssatzung und Förderprogramm sind aber auch auf der Homepage des Marktes Schwarzhofen unter der Rubrik „Rathaus“ zu finden.

Bereits im Jahre 2015 hat der Markt das Kommunale Förder- und Geschäftsflächenprogramm überarbeitet und aktualisiert. Im Rahmen des Kommunalen Förder- und Geschäftsflächenprogramms können im abgegrenzten räumlichen Geltungsbereich folgende Maßnahmen gefördert werden: Instandsetzung, Neu- und Umgestaltung von Fassaden einschließlich Fenster und Türen (maximal 10000Euro Förderung). Verbesserung an Dächern und Dachaufbauten (maximal 10000 Euro Förderung). Herstellung und Umgestaltung von Einfriedungen, Außentreppen und Hofräumen mit öffentlicher Wirkung (maximal 5000 Euro Förderung).

Geschäftsflächenprogramm, Um- und Ausbaumaßnahmen zur Beseitigung und Vermeidung von Leerständen sowie die Etablierung neuer Geschäfts-, Dienstleistungs- und Gastronomieflächen, einschließlich dazugehörender Neben- und Lagerräume (max. 5000 Euro je Geschäftseinheit).

Beratung zum Nulltarif

Wichtig zu erwähnen ist, dass der Markt Schwarzhofen die Kosten für die städtebauliche Beratung der Eigentümer durch den Architekten Hartmut Schließer von der SBS Planungsgemeinschaft München, Tel. (089) 62189525), und die Finanzierungsberatung durch Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH) Ernst Zobel von der Stadtbau Amberg GmbH, Tel. (09621) 37831), trägt. Es fallen für die Interessenten also keine Beratungskosten an.

Schließer und Zobel sind auch gerne nach einer Terminvereinbarung bereit, vor Ort die geplanten Maßnahmen zu besprechen bzw. Lösungsmöglichkeiten, die zu einer entsprechenden Förderung führen können, zu erörtern.

Bürgermeister Beer hofft und wünscht sich, dass die novellierte, mit zahlreichen Fachleuten abgestimmte Gestaltungssatzung und das Kommunale Förder- und Geschäftsflächenprogramm Hilfe, Leitfaden und Richtschnur für sanierungswillige Bauherrn und heimatbewusste Grundstückseigentümer sein werden.

Im Rahmen einer Info-Veranstaltung am Montag, 26. Februar, um 19.30 Uhr in der Aula der Dr.-von-Ringseisschule wird der Markt über die Möglichkeiten der Städtebauförderung, aber auch über die Verlegung von Erdgasanschlüssen sowie den Ablauf der Komplett-Sanierung und Vollsperrung der Ortsdurchfahrt informieren.

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