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Tiere

Höllohe: Zweite Schnee-Eule eingezogen

Eine weibliche Schnee-Eule ist jetzt im Tier- und Freizeitpark daheim. Bei „Bianca“ und „Bernhard“ soll es Nachwuchs geben.
Von Werner Artmann

Schnee-Eule „Bianca“ (vorne) hält vorerst noch Abstand zu ihrem „Bernhard“. Foto: Werner Artmann
Schnee-Eule „Bianca“ (vorne) hält vorerst noch Abstand zu ihrem „Bernhard“. Foto: Werner Artmann

Teublitz.Nun kann im Naturpark Höllohe „Hochzeit“ gefeiert werden. Die männliche Schnee-Eule, die bereits im Juni diesen Jahres in das neue Gehege im Tier- und Freizeitpark eingezogen ist, hat kürzlich eine neue, erst ein halbes Jahr alte Partnerin bekommen. Die Tiere verstehen sich recht gut und die Verantwortlichen des Tierparks hoffen nach einer gewissen Zeit auf Nachwuchs von dieser vom Aussterben bedrohten, seltenen Tierart.

Schon jetzt ist das Schnee-Eulengehege zu einem Anziehungspunkt und Attraktion in der Höllohe geworden. Die beiden vor dem Gehege aufgestellten Sitzbänke sind fast immer von Gästen besetzt. Von dort aus lassen sich die Tiere gut beobachten.

Höllohe-Geschäftsführer Stefan Jahreiß und die Vorsitzenden des Höllohe-Vereins Rudi Hintermeier und Ernie Roidl waren in den Tierpark gekommen, um erste Blicke auf die seltenen Tiere zu werfen.

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Die weibliche Schnee-Eule traf mit einem Tiertransporter ein und stammt wie die erste Schnee-Eule aus dem Wild- und Freizeitpark Willingen (Upland) im nordöstlichen Teil des Rothaargebirges in Hessen. Mit dabei war auch der Teublitzer Metzgermeister Daniel Meyer, der für den Ankauf eines Eulenpaares in seinem Metzgereiladen eine Spendenkasse aufgestellt hatte. So konnten die Kosten für beide Schnee-Eulen in Höhe von 800 Euro getragen werden. Die Gelegenheit wurde wahrgenommen, um das männliche Tier auf den Namen „Bernhard“ und seine Partnerin auf den Namen „Bianca“ zu taufen.

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Wie Jahreiß berichtete, habe sich Schnee-Eule Bernhard schon gut in seiner neuen Heimat eingewöhnt. Auf Zuruf fliegt er schon auf den mit einem Lederhandschuh gesicherten Arm des Tierpflegers, um sein Fressen zu holen. Bianca ist noch etwas scheu, aber im Laufe der kommenden Tage wird sich das Verhältnis zu ihrem Mitbewohner und auch zum Tierpfleger bestimmt bessern.

Weiter berichtete Jahreiß, dass zehn Ziegenböcke gekauft wurden.

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